In und um Pula - Teil 25 B : Besuch der Mörserbatterie Caluzzi

Huberlinger36

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#1
Frohen Mutes zogen wir weiter in die Richtung, in der wir Caluzzi vermuteten.
Zum besseren Verständnis hier noch einmal die Übersicht aus Google Earth
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http://photoforum.istria.info/data/media/259/Forno.jpg[/img].

Der weitere Weg führte meistens bergauf und gelegentlich gabe es auch wieder Hindernisse zu überwinden. Dank unserer Tarnkleidung und der Meidung einsehbarer Flächen bemerkte uns das eventuell vorhandene Wachpersonal nicht.
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Lediglich dieses "Untier" beäugte uns aus gebührender Entfernung misstrauisch. Leider verschwand es, bevor ich es richtig nah heranzoomen und scharfstellen konnte.
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Irgendwann bemerkten wir einen versteckten Tunnel
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Nichts wie hinein! Wir kamen zu der Erkenntnis, das es sich um die geschützte Endstation der Munitions-Feldbahn handel muss.
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Der Tunnel war flott passiert. Dahinter entdeckte der vorrauseilende Claus-Jürgen eine Zugangsgangsmöglichkeit zur Mörserbatterie Caluzzi.
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Leider sind die Bauwerke durch Sprengungen stark zerstört worden.
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Die Batterie verfügte über vier 21cm-Küstemmörser und zwei 7c-Küstenkanonen zur Nahverteidigung. Die Fundamente der Mörser sind noch gut zu erkennen.
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Wo sich die 7cm-Kanonen befanden ist nicht mehr mit Sicherheit feststellbar.
Eventuell waren sie auf Schienen fahrbar an beiden Flanken untergebracht.
Zwei stark zerstörte Unterstände könnte man für die ehemaligen Hangars halten.
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Ansonsten scheint sich Mutter Natur das Gelände durch Überwuchern zurück zu erobern.
Sie ist offensichtlich stärker als Festungen.
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Etwas ausserhalb der eigentlichen Batterie befindet sich diese seltsame Anlage. Was mag das einmal gewesen sein?
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Am Rand wachsen diese schönen Gartenblumen. Wie sind die dahingekommen?
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Ein Blick zur fernen Hauptfestung Forno
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Mit dem Tele herangezoomt
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Zufrieden traten wir den Rückweg an. Alle Hindernisse wurden erfolgreich überwunden.
Kein einziges Kleidungsstück wurde an Stacheldrähten beschädigt.
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Unbehelligt erreichten wir das freie Ufer ausserhalb des Sperrgeländes.
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Und wer nun denkt, wir hätten für diesen Tag genug gehabt, der irrt. Claus-Jürgen schlug als Nachtisch einen Besuch der Festung auf dem Monte Madonna nordwestlich von Liznjan vor. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und wir suchten auch noch diese Festung heim. Was es dort zu sehen gibt, könnt Ihr unter dem Link
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http://www.adriaforum.com/kroatien/die-oesterreichische-festung-auf-dem-monte-madonna-t64861/
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nachsehen. Es wurde ein weiterer anstrengender, aber interessanter Erkundungsgang. Erst danach gab es in Liznjan das ersehnte und verdiente Feierabendbierchen. Ein schöner Tag ging zu Ende und damit unsere erste gemeinsame Unternehmung. Claus-Jürgen war ein Super-Scout...
Und nun für heute
Gute Nacht.
Huberlinger36

PS.:
Wer den 1. Teil (A) nicht findet möge bitte den folgenden Link benutzen:

http://www.adriaforum.com/kroatien/...-kuestenbatterie-benedetto-t67354/#post661148
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Monee

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#2
Wirklich schöne Bilder die ihr da gemacht habt. Dort sieht es sehr ruhig aus und gar nicht überfüllt. Auch die Häuser gefallen mir sehr gut, mit den Steinen sieht das sehr ursprünglich aus!
 
H

Harry1958

Guest
#3
Wirklich aufschlussreicher Bericht. Danke dafür.
Ich habe mich bisher nicht für diese Anlagen interessiert, habe sie aber mal auf meine "to do" Liste gesetzt.

Gruß Harry
 
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