ein Urlauberkind wurde durch die Explosion einer Granate bei Knin getötet

claus-juergen

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Unverständlich ist für mich wie Zivilisten an eine scharfe Granate herankommen. Und doch ist es wohl auf oder bei einem militärischen Gelände bei Knin geschehen mit der Folge, daß das Kind bei der Explosion getötet wurde.

Eine tschechische Familie macht in Kroatien Urlaub. Der Vater betritt mit seinem Sohn einen Truppenübungsplatz. Die beiden finden dort eine Handgranate, die den Sohn später tötet. So erzählt es die Polizei. Aber wie starb der Sohn wirklich?


Auch Glas Istre berichtet über den Vorfall.



grüsse

jürgen
 

Milan

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Es gibt leider viele „Abenteurer“ die sich an lost places rumtreiben. Da sind nunmal besonders in Kroatien viele verlassene militärische Anlagen dabei. Da die Gruppen gut vernetzt sind werden die Tipps auch weitergegeben. Gewarnt wird dort aber vor Minenfeldern und anderen Gefahren. Aber nicht jeder erkennt die Gefahren…
 
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claus-juergen

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hallo Markus,

Solche Schilder stehen bis heute in der Region südlich von Plitvice. Dort empfiehlt es sich nicht die Straße zu verlassen. Auch die Einheimischen wagen sich wegen Minen aus dem Bürgerkrieg kaum in den Wald um Brennholz zu holen. Es wird wohl noch lange dauern bis dies Altlasten entsorgt sind wenn es überhaupt gelingt alles zu entfernen.

full


Die Straße ist frei und wird wohl fast nur von Einheimischen genutzt.

full


"lost places" sind nicht generell gefährlich, sieht man davon ab, daß man in den Ruinen oft in irgendwelche Löcher fallen kann. Die Örtlichkeiten wo Munition und ähnlich gefährliches Zeug herumliegt sind meist gekennzeichnet. Was diese tschechische Familie bewogen hat eine Granate mitzunehmen weis ich auch nicht.

grüsse

jürgen
 

Schildsker

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In der Bild wird auch von einem Zeugen (ich meine der Großvater sei es gewesen)geschrieben. Der berichtet dass auf der Rückfahrt der Sohn sein kleines Geschäft erledigen wollte und mit einem Gegenstand aus dem Busch zum Auto zurück kam... Die Polizei wollte dazu keine Mitteilung machen...
 
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