Blato auf der Insel Korčula und das Svetište Marije od Propetog

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ELMA

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Zitat aus unserem Reiseführer
http://www.mein-kroatien.info/Blato_auf_Korcula

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Blato eine blühende Stadt mit mehr als 10 000 Einwohnern. Der Reichtum kam vor allem durch den Anbau und den Handel mit Wein und Olivenöl.

Hinzu kam, dass Blato über große, unterirdische Wasservorkommen verfügte, die in den Kalkfelsen gespeichert waren. Man konnte es sich leisten, bis 1911 jedes Jahr die große Tiefebene, den Blatsko Polje zu fluten und dadurch hohe Ernteerträge zu erzielen.
Noch heute hat Blato seine eigenen Quellen und versorgt damit die Stadt und umliegenden Gemeinden mit dem kostbaren Wasser.

Das "Goldene Zeitalter" nahm ein abruptes Ende, als in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg die Reblaus die Weinberge heimsuchte. Die Bewohner verarmten und Tausende wanderten aus nach Australien und Neuseeland und Südafrika. Heute leben ca 4000 Menschen in Blato.

Die kleine Stadt im Westen der Insel Korčula hat drei Sehenswürdigkeiten:

  1. Die wunderbare Lindenalle, deren Blüten und Duft man im Juni erleben sollte





  2. Das schöne Ensemble von Kirche Svi Svetih, Glockenturm und der Loggia auf dem Platz davor







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  3. Das Kloster der Barmherzigen Schwestern, das 1920 von Marija Propetog Petković gegründet wurde.

    Schild am Ortseingang von Blato



    Bild der Ordensgründerin


In Blato wurde 1920 der Orden der barmherzigen Schwestern gegründet.

Biografie (engl)
http://marijapropetog.hr/english/roditeljska_kuca_eng.htm

Marija Petković Kovač wurde am 10. Dez 1892 als Tochter einer wohlhabenden Familie in Blato auf der Insel Korčula geboren.
Als der erste Weltkrieg und die Reblausplage viel Not über die Familien der Insel brachte, wandte sie sich den Armen und vor allem den Waisenkindern zu.
Sie gründete den Orden der Töchter der Barmherzigkeit.
Ihr ungewöhnliches karikatives und soziales Engagement blieb unvergessen.
Marija Propetog Isusa Petković wurde im Jahre 2003 von Papst Johannes Paul II. während seines dritten Kroatien-Besuches selig gesprochen.


Gasse hinauf zum Kloster





Kreuz auf der Terrasse des Klosters



Der Innenhof
Zum Zeitpunkt meines Besuches fand gerade ein Kinderfest statt, so dass ich mich etwas umschauen konnte.



Die Kapelle, in der die irdischen Überreste der ersten kroatischen Seliggesprochenen bestattet sind.



ELMA
 
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vadda

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#3
Danke ELMA,

da werden wir wohl auch bald hinkommen. Habe soeben die Karten von Korčula ausgedruckt, die du in einem anderen Thread zu Verfügung gestellt hast. Ist es auf dieser Insel nicht ganz so hügelig wie auf Hvar? Ich denke da an Fahrradtouren.
 
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ELMA

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#4
Klaus - auch Korcula ist hügelig ( ich würde sogar sagen bergig) - die Hauptstraße führt zwischen Pupnat und Cara auf ca 500m hoch - auch in der Gegend um Vela Luka sind immer wieder kleine Steigungen bewältigen. Aber nicht so schlimm. Für Euch Profis bestimmt kein Problem.

Ich habe die Kärtchen von http://www.velalukatravel.com/korcula-map.asp#vela-luka
nochmals angeschaut. Sie sind wirklich brauchbar. Da sind auch die teilweise nicht asphaltierten Nebensträßchen eingezeichnet.

Gruß,
Elke
 
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