Berichte aus Hvar

Marius

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Nicht nur Frauen!
Das ist alles sehr einladend und ich sollte das in Betracht ziehen.
 

Halbheimchen

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Ein Bild aus dem Sommer 1962: Meine Mutter vorne, meine Tante Gisela in der Mitte, jetzt noch fast hundertjährig am Leben, und meine Tante Helga in besseren Zeiten in Dubovica auf den Insel Hvar. As Time goes by.

Ich habe mir schon überlegt, ob ich das doch sehr private Bild veröffentlich soll. Aber das Bild stahlt so viel Lebensfreude aus. Das möchte ich euch nicht vorenthalten.







 
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Lutz ist schon unterwegs, also antworte ich: Ja, das ist das Restaurant Panorama oben an der Straße nach Vira. Der Blick von dort und erst recht der Sonnenuntergang ist sensationell. Ggf. checken, wann die Sonne untergeht, um rechtzeitig vor Ort zu sein! Und auch an einem warmen Abend einen Pullover nicht vergessen, da oben ist es dann ganz schön zugig , wenn die Sonne erst mal weg ist.

Ein besonderer Spaß ist das Procedere das Servierens: der Kellner kommt mit einem klapprigen Wägelchen angefahren, auf dem alle Speisen stehen, es muss sich um ein Mitropa-Relikt handeln, sehr lustig.

Das Essen ist in Ordnung, nicht umwerfend, die üblichen gegrillten Fleischsorten. Die Portionen sind üppig, wir teilen uns einen Teller, mit Vorspeise oder Salat reicht das. Peka muss wie fast überall vorbestellt werden.

Wer nicht motorisiert ist, kann auch mit den Besitzern besprechen, ob sie einen wieder zurück fahren.
 

Marius

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Wer nicht motorisiert ist, kann auch mit den Besitzern besprechen, ob sie einen wieder zurück fahren.
Dann sind das kluge Menschen.
Ich war vergangenen Sommer einigermaßen ueberrascht, als ich vor Ceja ankerte und den Wirt auf der Insel anrief, er moege uns doch bitte mal eben abholen, auf dass wir bei ihm sinnlichen (Gaumen-)Freuden nachgehen konnten, dass er dies mit der Begruendung: „Sowas machen wir nicht“, ablehnen musste.

Derlei wuerde etwa auf Levan niemals vorkommen, da ist man deutlich geschaeftstuechtiger und kundenfreundlicher, wohin ich mich an diesem Nachmittage auch unverzueglich begab.
 
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Dann sind das kluge Menschen.
Ich war vergangenen Sommer einigermaßen ueberrascht, als ich vor Ceja ankerte und den Wirt auf der Insel anrief, er moege uns doch bitte mal eben abholen, auf dass wir bei ihm sinnlichen (Gaumen-)Freuden nachgehen konnten, dass er dies mit der Begruendung: „Sowas machen wir nicht“, ablehnen musste.

Derlei wuerde etwa auf Levan niemals vorkommen, da ist man deutlich geschaeftstuechtiger und kundenfreundlicher, wohin ich mich an diesem Nachmittage auch unverzueglich begab.
Lieber Marius, die Abholung vom Boot (und selbstverständlich auch die Fahrt retour) ist DAS Geschäftsmodell von Dobrila in Milna.Mitlerweile machen viele Boote vor ihrem Lokal fest, es ist einfacher und natürlich auch billiger als im Hafenbecken von Hvar. Man hat einen regelrechten Pendelverkeht eingerichtet, ein Anruf genügt und das knallrotes Gummiboot kommt angetuckert.
 
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Lutz,
das Bild ist wunderwunderschön - die Frauen, so jung, beschwingt und vergnügt.

Das finde ich auch. Ich hab das ja schon berichtet, dass meine Mutter unlängst 91-jährig verstorben ist und ich ein ganzes Konvolut an Dias, die mein Vater seit den frühen 50ern des letzten Jahrtausends im damailigen Yugoslavien gemacht hat, auf dem Dachboden meines Elternhauses gefunden habe. Viele Bilden sehe ich jetzt zum ersten Mal. Ich werde sehen, was zur Veröffentlichung geeignet ist.
 

Marius

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Gab‘s 1962 schon laengst, musste man sich halt leisten koennen. ;-)
Troeste dich, Julia, ich komme auch aus einer armen Familie. ;-)
 

Zimme und Julia

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Was heisst da auch :) Ich nicht!
Meine Eltern hatten nur nicht die richtige Kamera. Keine grosse Interesse! Die hatten andere Hobby's. Z.B. Autos, Partys usw.
Um die Zeit waren sie noch solo.

Das ist mir halt so aufgefallen:smug:
Ich war um die Zeit noch lange nicht dabei, deshalb kann ich nur die Fotos anschauen.

Schönes Bild übrigens und schöne Bademode.
 
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Das finde ich auch. Ich hab das ja schon berichtet, dass meine Mutter unlängst 91-jährig verstorben ist und ich ein ganzes Konvolut an Dias, die mein Vater seit den frühen 50ern des letzten Jahrtausends im damailigen Yugoslavien gemacht hat, auf dem Dachboden meines Elternhauses gefunden habe. Viele Bilden sehe ich jetzt zum ersten Mal. Ich werde sehen, was zur Veröffentlichung geeignet ist.
Dieses Bild ist auch insofern besonders, da Lutz Vater Menschen vorzugsweise von hinten fotografiert hat, versonnen in eine Landschaft blickend. Ich glaube ja, er war ein Romantiker à la Spitzweg. Diese Marotte fällt jetzt, bei der Durchsicht unzähliger Dias, besonders auf.

Bemerkenswert ist auch die Fröhlichkeit der drei Frauen. Man bedenke: die Anreise nach Hvar war ohne den heutigen Komfort (Klimaanlage, Autobahn etc.) in mehreren Tagen vonstatten gegangen, man blieb vier bis sechs Wochen, es gab kein fließendes Wasser, keinerlei Komfort, kein Unterhaltungsangebot. Die Männer praktizierten ihre Robinsonade, die Frauen kümmerten sich um die Kinder (unter anderem das Halbheimchen und seine bereits erwähnte Cousine) und um die Zubereitung der geangelten Beute. Ehrlich: ich bewundere die drei Ladies!
 
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Gab‘s 1962 schon laengst, musste man sich halt leisten koennen. ;-)
Troeste dich, Julia, ich komme auch aus einer armen Familie. ;-)
Mein Schwiegervater hat seine Hobbies immer recht exzessiv praktiziert. Als er das Fotografieren entdeckt hatte, musste es natürlich eine gute sein ( ich denke, er hat damals einen Monatslohn für die Anschaffung investiert). Als ich ihn kennenlernte, hatte er den Tibet-Fimmel gerade überwunden ( er war tatsächlich im Basislager des Mount Everest und meine Schwiegermutter immer dabei!) und war gerade dabei, den Garten zu roden, um fürderhin Rosen zu züchten.
 
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