Auslandsknöllchen: Zahlen oder nicht?

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
8. Apr. 2008
Beiträge
23.330
Punkte
113
Ort
Landkreis Augsburg und Liznjan/Istrien
  • Like
Reaktionen auf meine Beiträge: Tinjan

claus-juergen

Globaler Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
8. Apr. 2008
Beiträge
23.330
Punkte
113
Ort
Landkreis Augsburg und Liznjan/Istrien
Hallo Paul,

Die Tatsache, dass zum Thema auf nunmehr 29 Seiten immer wieder User die Befürchtung äußern, Angst davor zu haben, wegen so eines Strafzettels von der Polizei angehalten zu werden zeigt doch, dass vielen der Unterschied zwischen Strafrecht, Zivilrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht nicht geläufig ist. Das ist ja auch verständlich.

Grüße

Jürgen
 

jadran

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
26. Dez. 2007
Beiträge
5.027
Punkte
113
hallo Paul,

glaubst du wirklich, daß eine Recherche in Kroatien bezüglich eines ausländischen Kennzeichens möglich ist? ;)

grüsse

jürgen
--------------------------
Jürgen ich bin mir sicher, du lösssst das schon.

jadran
 
M

Marius

Guest
Jadran blickt nicht durch, und wenn man es ihm erklärt wird er sauer und schnippisch. Also da weiß man wirklich nicht, ob man etwas erklären soll oder nicht.

Ich fasse es dennoch nochmals zusammen:

1. Wenn man einen Strafzettel erhält, sollte man sofort zahlen und die Zahlungsbestätigung aufbewahren.
2. Wenn man nach Jahren eine Zahlungsaufforderung von einem Anwalt erhält, dann sollte man diese IGNORIEREN, IGNORIEREN, IGNORIEREN!
3. Zoll und Polizei interessieren sich nicht für Forderungen von Privatfirmen (z.B. Parkraumbewirtschaftungsfirmen) und sie spielen selbstverständlich nicht den Eintreiber für diese privaten Firmen.
4. Die einzige Gefahr ist, dass wenn eine solche Forderung z.B. aus Pula gegen mich vorliegt, dass ich, wenn ich wieder in Pula bin und noch das gleiche Kennzeichen habe, eine Parkkralle am Auto vorfinde und damit zur Zahlung gezwungen werde.


Das sind die Fakten und somit das Wichtigste was man zum Strangthema wissen muss, völlig egal, was Jadrans Anwalt dazu sagt.
 
N

nihil-est

Guest
Formhalber ein aktueller Presseschnipsel, am Rande des VGT entstanden: http://www.news.de/auto/855683596/i...rnen-vor-abzocke-nach-unfaellen-im-ausland/1/

Auszug:
VGT-Präsident Kay Nehm sprach während der Eröffnungspressekonferenz am Mittwoch in Goslar von einer "besorgniserregenden Situation". Er nannte als Beispiel einen ursprünglich nur 20 Euro teuren Verkehrsverstoß in Kroatien, für den später einschließlich Gebühren 300 Euro bezahlt werden sollten.

Tja, das kennen wir ja hier aus dem Forum bzw. diesem Strang alles :)


Gruss


Gerd
 

Pinizule

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
21. Okt. 2013
Beiträge
1.193
Punkte
113
Ort
in den 'Stauden', Lkrs Augsburg
4. Die einzige Gefahr ist, dass wenn eine solche Forderung z.B. aus Pula gegen mich vorliegt, dass ich, wenn ich wieder in Pula bin und noch das gleiche Kennzeichen habe, eine Parkkralle am Auto vorfinde und damit zur Zahlung gezwungen werde.
dann sollte man wohl ein gutes Gedächtnis haben und wissen in welchen Straßen diese Firma tätig ist. Neues KZ wäre wahrscheinlich einfacher.
 
  • Like
Reaktionen auf meine Beiträge: jadran

jadran

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
26. Dez. 2007
Beiträge
5.027
Punkte
113
habe ich je etwas anders gesagt ?

Jadran
 
M

Marius

Guest
Emmi, nein, muss man sich nicht merken, üblicher Weise ist nur eine (1) Firma von der Stadt für die Parkräume verantwortlich. Man sollte dann also nicht in der gebührenpflichtigen Zone stehen, ansonsten ist es egal.
 

Tinjan

aktives Mitglied
Registriert seit
14. Dez. 2013
Beiträge
277
Punkte
93
Ort
in Hessen, Wetterau und Istrien
Ich denke, bezahlen und Ruhe ist. Irgend ein Funke Wahrheit an dem Ticket ist schon dran.
Ich bin jetzt 25 Jahre in Tinjan bzw Kroatien und hatte in Kroatien bis jetzt kein Ticket. Dafür in Slowenien und Österreich und es waren sehr zweifelhafte Tickets. In Slowenien hat es sich auf Nachfragen herausgestellt, das die Beamten, die die Radaranlage betrieben haben, in die eigene Tasche gearbetet haben. Gut 1992-1995 war ne ganz andere Zeit. Trotzdem, für mich gilt, bezahlen und zwar schnell. Ich habe keine Interesse, wie Marius sagt, eine Kralle am meiner Kiste zu haben. Die wegzubekommen wird einige Nerven und Geld kosten.
Grüsse aus Frankfurt
Florian der Tinjaner
 

Julija

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
1. Mai 2017
Beiträge
15.144
Punkte
113
Florian,da hast du Recht! Wir sind ganz deiner Meinung!
In den 90 ern,hatte mein Vater auch diese Probleme mit dubiosen Strafzettel! Mit seinen eigenen Landsleuten! Zum Glück hatten wir Polizisten in der Familie,die das aufdeckten und regelten. Geht übrigens, lt.Verwandten nicht mehr so einfach!
Aber die machen heute noch viel für eine Kiste Bier oder 10 Tafeln Milkaschokolade!
Grüssle
 

Pinizule

erfahrenes Mitglied
Registriert seit
21. Okt. 2013
Beiträge
1.193
Punkte
113
Ort
in den 'Stauden', Lkrs Augsburg

Kazelafan

aktives Mitglied
Registriert seit
22. Nov. 2009
Beiträge
176
Punkte
28
Ort
Alling
Parkschein ist richtig, aber war dieses Stück Papier auch gut sichtbar im Auto plaziert und war auch die aufgedruckt Zeit nicht überschritten ? Diese Dinge habe ich bisher beim Parken in Pula immer beachtet und noch nie Probleme bekommen !
Rainer
 
M

Marius

Guest
Wenn ich länger parken möchte, dann parke ich zum Beispiel am Parkplatz meiner Raiffeisenbank. ;-)
Wenn man ein paar Meter zu Fuß gehen will, bieten sich diverse Supermarktparkplätze an. Man muss sich halt zu helfen wissen, da muss man kreativ sein. :)
 
P

perovuk

Guest
Abzocke durch Privat-Inkasso
Das Abkassieren deutscher Autofahrer durch private Inkassobüros nach kleineren Verkehrsdelikten im Ausland muss nach Ansicht des Verkehrsgerichtstages verboten werden. Allein 2017 gab es 450.000 entsprechende Fälle. Nach Angaben des ADACverlangen Inkassobüros als zusätzliche Gebühr teilweise das 20-fache des eigentlichen Bußgeldes für Park- oder Mautverstöße.

Es komme hinzu, dass die Forderungen für die tatsächlichen oder vermeintlichen Verstöße teilweise erst Jahre später geltend gemacht werden, was die Verifizierung erschwere. Auch deshalb müsse das private Inkasso öffentlich-rechtlicher Bußgelder aus Straßenverkehrsverstößen innerhalb der EU ausgeschlossen werden.
Quelle: KLICK
 
Top Bottom