Istrien
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Thema: Wanderung am Monte Kope Teil 2

  1. #1
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    Avatar von Christl
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    Wanderung am Monte Kope Teil 2

    nach der nächtlichen Abfrischung machten wir uns heut vormittag wieder auf zum Monte Kope.
    Dieses Gebiet ist wunderschön zum Wandern, denn man hat freien Blick auf die Ost und Westseite der Halbinsel Kamenjak.
    Diese strategisch wichtige Lage wurde in k & K Zeiten bereits genutzt, man findet überall Zeugen dieser Zeit.
    Vor ca 5 Jahren gabs durch unvorsichtige Biker einen großen Waldbrand, jedoch holt sich die Natur mittlerweile alles zurück.
    Eigentlich wollten wir die äußerst seltene schwarze Orchidee fotografieren, die es nur hier gibt. Nusa hatte sie gestern gesehen, leider hat sie jemand abgerupft.

    Aber auch so gabs noch wunderschöne Blüten, allerdings sind die großen Ginstersträucher schon verblüht.







    Blick zum Campingplatz Pomer



    überall findet man Reste von Geschützstellungen und militärischen Gebäuden

    dazu könnten uns sicher Conrad und Franto mehr erzählen



    dies dürfte der von Franto erwähnte Bunker, der in den Felsen geschlagen wurde, sein, der als Schutz für große Scheinwerfer diente





    hier fanden wir auch diese " Höhlenmalerei", die wohl zum esoterischen Monte Kope gehören
    ( im ersten Teil berichtete ich über 1 der 3 Steinkreise, die wohl esoterischen Zwecken dienen )

    Premantura- Monte Kope- Stonehenge?





    durch diesen Hohlweg wurden diese Scheinwerfer zum Gipfel befördert, um die Einfahrt in den Kriegshafen Pula zu überwachen





    an einem schattigen Fleckchen mußten wir dann mal rasten



    neben der Strasse verlaufen immerwieder solche Wege?, deren Sinn und Zweck wir nicht erkennen



    weitere militärische Ruinen









    wir genossen natürlich auch die herrlichen Ausblicke, hier nach Süden, man kann den Kirchturm von Premantura erkennen







    wir können jedem, der sich in dieser Gegend aufhält empfehlen hier zu wandern oder die Strecken, die gut ausgeschildert sind, mit dem Bike zu erkunden

    Gruß Christl

    das Leben ist zu kurz, um schlechte Laune zu haben.....

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  2. Die folgenden 16 Nutzer bedanken sich bei Christl für den guten Beitrag:

    Andi Bolle (09.06.2011), aundk (11.06.2011), diavolo rosso (28.06.2011), Franto (09.06.2011), Goldie (09.06.2011), Harry1958 (09.06.2011), Highlander (09.06.2011), knobi (09.06.2011), knurzelchen (09.06.2011), perovuk (09.06.2011), Peter Held (09.06.2011), spy56 (09.06.2011), Tamara98 (08.06.2011), trombone (09.06.2011), two (29.07.2011), vize2 (10.06.2011)

  3. #2
    Registriertes Mitglied Avatar von trombone
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    Toller Bericht und noch tollere Bilder.
    Am Samstag, als wir heim fuhren, habe ich am Nachmittag noch gesagt, daß wir jetzt ganz vergessen haben, dort hoch zu gehen.
    Na ja, macht nichts! Wird auf jeden Fall nachgeholt.
    Gruß
    Armin
    -----------------------------------------------------------------------
    Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.

  4. #3
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    Die Fotos Nummer 5 und danach mit den Trümmerresten der ehemaligen Geschützstellung der kuk Armee im Gebiet der Gomila/Monte Gomila geben heute angesichts der Wiederbesitznahme durch die Botanik nur mehr einen Teil der riesigen Anlagen wieder, die im Jahre 1914 dort für die schwersten Geschütze der Ö-U errichtet wurden. Es handelte sich dabei um eine Hinterhangstellung, d.h. die Geschützbatterie ( 42cm Haubitzen) war auf der vom freien Meer abgewandten Seite gegenüber von Pomer etabliert.

    Das Foto 5 ist von oben gesehen das, was nach den Sprengungen des gewaltigen Maschinenhauses des Anlage durch die Italiener in der Zwischenkriegszeit übrig geblieben ist: Die Sprengung erfolgte, um die Hunderte Tonnen der schwere Stahlarmierung in der Meter dicken Decke des Maschinenhauses rück zu gewinnen! (Siehe Grestenberger, Festung Pola, Seiten 83 und 84). Am Gomila oben, ist die Kaverne ebenfalls am Hinterhang sowie der eingesprengte Graben für die Gleise zum Ausfahren der Schweinwerfer auf die Meerseite. Diese Hinterhang-Geschützstellung war so angelegt, dass sie von den Schiffskanonen eines Angreifers nicht erreicht werden konnte.
    Zu dieser Stellung gehörten auch die Beobachtungsbunker und Verteidigungsstellungen, deren Reste man ostwärts am Kamm der Hügelkette bis nach Gradina (in einem Wald) noch sehen kann.

    Westwärts schloss sich die Mörserbatterie am Kope/Monte Cope an. Dieses Gelände ist auch jetzt noch nicht frei zugänglich, wie ich mit Ingrimm vor drei Wochen feststellen musste. Ein einsamer Wächter zweifelhafter Uniformierung/Kostümierung mit einem Moped hielt dort noch an dem geschlossen mit NATO-Draht bekröntem Einfahrtstor so etwas wie eine "Wache": "Nix fotografieren" - worauf er anscheinend danach am Handy irgend jemand anrief...

  5. Die folgenden 3 Nutzer bedanken sich bei Franto für den guten Beitrag:

    Christl (09.06.2011), diavolo rosso (28.07.2011), Harry1958 (09.06.2011)

  6. #4
    Registriertes Mitglied Avatar von Harry1958
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    Wir waren auch schon mehrmals dort oben und haben tolle Fotos geschossen.
    Von dort oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Kap und verschiedene Buchten.

    Nachts finden in den alten Unterständen scheinbar "heiße Partys" statt.

    Danke für den Bericht Christl und danke an Franto für die Erläuterungen.
    Eat - Sleep - Go fishing

  7. #5
    Registriertes Mitglied Avatar von Huberlinger36
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    Schöne Gegend und schöner Bericht. Leider von mir zu spät bemerkt. Habe selbst einen zum gleichen Thema vorbereitet und soeben "in die Tonne" gehauen.Die Abfassung eines neuen Berichtes unter etwas anderen Gesichtspunkten wird wohl dauern. In paar Tagen geht es erstmal nach Sizilien Altertümer gucken.
    Übrigens haben mir 6 Wochen Medulin 7800 neue Bilder und einige Videos eingebracht. Ob ich die alle noch in diesem Leben verarbeiten kann? Ich habe so meine Zweifel...
    Allseits frohe Feiertage!
    Huberlinger36
    Jeder möchte alt werden, keiner möchte alt sein...

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