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Bernd, du hast recht, der Beitrag muß wieder mal nach oben.
Ich hab diese wunderschönen Erzählungen gerade zum x ten mal gelesen - und freu mich schon wieder wahnsinnig auf den nächsten Urlaub.
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Gruß Christl das Leben ist zu kurz, um schlechte Laune zu haben.....noch 40 Tage vergeßt unsere Kinder nichtunser Kinderheim in Kroatien Meine Bilder im Photoforum
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ich habe jetzt mal wieder in den alten Berichten von damals geschmökert und ich will sie gerade für unsere" Neuen" mal wieder nach oben holen. Hier sind so tolle Geschichten und Erlebnisse drinnen und es sollten noch viele, viel mehr werden.
Das ist genau die richtige Lektüre für die Urlaubsvorbereitungen. ich würde mich sehr freuen, wenn wieder neue Berichte dazukommen würden. es müßte eigentlch eine " unendliche Geschichte " werden, oder?
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Hallo Christl!
Ich finde es auch schön, die alten Geschichten zu lesen und fühlte mich jetzt auch verpflichtet, unser "1.Mal" zum Besten zu geben. Eigentlich ist es nur die Anreise, aber die war auch großer Grund uns in Pula heimisch zu fühlen. Ich glaube es war Anfang Juni 1997, auf jedenfall kurz nach dem Kriegsende, und wir wollten einen schönen Urlaub am Meer machen. Als Ziel war Kroatien auserwählt wurden und so wurde es der Familie mitgeteilt. Der Aufschrei war aufgrund der Nachrichten damals riesig. Man überredete uns zu einer Italienreise, welche wir dann offiziell für das Gewissen unserer Eltern machten. Aber kurz vor dem Karawankentunnel ging es eben nicht nach I sondern SLO. An der Grenze A/SLO kam auch schon die erste lustige Episode , der Grenzer kannte doch wirklich unsere Stadt Chemnitz unter ihrem alten Namen Karl-Marx-Stadt, weil er dort schon einmal war und er sie toll fand, vor allen unsere Neubaugebiete, was ich nicht ganz verstand. Aber trotzallem, wir waren platt: mitten in der Nacht und über 700km weit weg kennt einer unsere kleine Stadt. Fand ich toll. Weiter ging es durch SLO und war überrascht über den wenigen Verkehr auf den Autobahnen und die Durchfahrt durch Lubljana. In HR angekommen, ging es auf Quartiersuche. Wir hatten uns Rovinj bzw. Porec als Ziel ausgesucht. Nach Informationen des ADAC damals, musste man nichts buchen, da der Touristenstrom stark nachgelassen hatte. In Rovinj ging es in eine Information und man wollte uns einige Appartments andrehen, welche uns zu teuer und vor allem zu weit ab vom Schuss waren. Also hieß es dann Porec bestaunen und dann ab nach Rovinj. Dort haben wir in die Ferienanlage "Villas Rubin" eingecheckt. Es war einfach schrecklich, wie im Knast: dunkle Wohnung, Garten mit einem Baum, zwei Tühlen und Tisch, 3m Wiese und eine mannshohe Mauer. Nach einer kurzen Auseinandersetzung ging es nach einer Stunde und um einen Tagessatz ärmer wieder raus dort. Nach mehr als einem Tag ohne Schlaf war man schon etwas genervt und wir haben uns dann durchgerungen nach Pula zu fahren. Gegen 20.00 waren wir dort und da es noch vor der Saison war hatte nichts auf, keine Touristinformation und die Ferienanlage Zlatne Stijene war noch geschlossen. Müde, schlecht gelaunt und hungrig waren wir schon ziemlich genervt. Kurz vor der Heimfahrt kam ein Ehepaar aus Dortmung angefahren. Wir fragten sie, ob sie uns eventuell eine Unterkunftsmöglichkeit sagen könnten. In ihrer Unterkunft wäre noch eine Wohnung frei und sie zeigten uns den Weg nach Veruda. Die Herbergsfrau war ganz freundlich und gab uns die Wohnung. Am nächsten Tag kamen wir mit den Wirtsleuten ins Gespräch mit Englisch und Händen und Füßen. Da kam das 2.Mal unsere Stadt ins Spiel, der Mann hat in Chemnitz zu DDR Zeiten mal als Ingenieur gearbeitet und hatte auch noch Geschäftskontakte, welche mittlerweile aufgrund von unsauberen Praktiken hierzulande beendet. Der Urlaub war dann auch super. Bei schönstem Wetter und vielen Touren rund um Pula haben wir uns immer mehr in Kroatien verliebt. Unsere Wirtsleute haben uns dann auch noch zum Abschied zu einem deftigem Grillabend mit den anderen Hausgästen aus Dortmund eingeladen. ![]() Seitdem gehören wir zur Familie und fahren beinahe jedes Jahr hin, wie auch dieses Jahr. In genau 5 Wochen werden das Erste mal in HR schlafen. Ich hoffe unsere Geschichte passt trotzdem rein und sie gefällt auch. MFG Daniela, Frank und Celena (welche schon jedem erzählt, das es nach Kroatiem 1000km sind und sie bald wieder hin fährt |
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Natürlich passt eure Geschichte hier rein und ich finds super, dass du sie eingestellt hast.
Wir waren vor dem Krieg immer in Lanterna in den " Villas", die ja auch nur anscheinend nur alle 10 Jahre renoviert wurden, an der Rezeption wurden sie damals auch immer arroganter und uns gefiels nicht mehr. Da beschloßen wir uns eíne Privatunterkunft zu suchen und buchten damals über ein Reisebüro, Ferien- Wohnung in einem Privathaus max 150m vom Strand. Wir hatten keine Ahnung wo wir landeten. Nach einer Odyssee durch die Touristbüros, keiner wußte genau Bescheid, bekamen wir dann doch unser Quartier und es hätte nicht schöner sein können. Von da an buchten wir direkt beim Besitzer. Ein paar Wochen später war Krieg, wir wollten eigentlich im September nochmals runter fahren, der Hausherr bestätigte, dass alles ruhig sei und wir gerne kommen können. Aber mein Mann traute den Ganzen nicht. Aber im nächsten Jahr fuhren wir wieder runter. Ein etwas eigenartiges Gefühl wars schon, die Straßen leer, An den Grenzen standen Uniformierte mit Maschinenpistolen. Der Strand war leer. In jedem Lokal wurde man mit Handschlag begrüsst, nach der Bestellung lief der Koch zum Einkaufen, derweil wurde ein Schnaps nach dem anderen gebracht. Die Preis sanken in den Keller. Ein Cappuccino 30 Pfennig ein Bier 70 Pfennig, das Essen spottbillig. Damals schloßen wir Freundschaften mit Einheimischen, die zum Teil immer noch bestehen. Unsere Hausleute waren super nett, sie freuten sich über Gäste ,jeden Tag stand was anderes vor der Tür, mal eine Schüssel Kirschen, mal ein Salat, mal Kartoffeln aus dem Garten und wir wurden zu Grillabenden eingeladen. Von da an fuhren wir jedes Jahr zweimal runter, auch die ganze Kriegszeit. Kollegen und Verwandte redeten von " Bombenstimmung" und schüttelten den Kopf. Aber die Leute unten waren froh, wenn wieder Gäste kamen und wieder sowas wie " Normalität" Ein Wirt in Porec sagte uns, sie wünschen sich keine Almosen aus Deutschland usw, sie wollen sich ihr Geld verdienen. Für den Tourismus und die Menschen war es eine schlimme Zeit natürlich, aber auch ein bisschen lehrreich, die Strukturen haben sich damals doch verändert und die Leute haben sich schon gemerkt, wer sie damals nicht im Stich ließ. Und jetzt muß ich fertigpacken, morgen gehts los. Wohin ?? Ist doch klar, oder ??
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ich habe heut mit großem Vergnügen mal wieder die alten Beträge zu diesem Thema gelesen und will den Beitrag mal wieder aus der Versenkung holen. Bestimmt finden die meisten von euch auch Gefallen daran, eine schöne Einstimmung aufs neue Urlaubsjahr.
Und wir warten auf viele neue Beiträge dazu von unseren neuen Usern. Also legt los, wir freuen uns auf eure Geschichten.
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Hallo Christl,
Recht hast Du!! Zu lange war dieses Thema in der Versenkung verschwunden. Mir geht es wie Dir, ich freue mich auf neue Beiträge. Gruß Bernd
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Gruß Bernd ![]() Hasta la Vista, BB! ![]() Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat! |
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Ganz genau
erinnere ich mich noch an meinen 1.Besuch in - damals noch - Jugoslawien. Sehr eingeprägt haben sich bei mir folgende Erlebnisse aus dem Jahr 1978, so eine Art Hochzeitsreise: An der Grenze zu Jugoslawien am Loibl oben, Passkontrolle durch die Österreicher OK, danach Passkontrolle der Jugoslawen auch OK, ich weiter - plötzlich der gellende Pfiff einer Trillerpfeife, ich sah mit großem Schrecken im Spiegel einen Zöllner mit MP im Anschlag - kein Witz! Erschrocken setzte ich zurück, mir wurde, nicht gerade freundlich, erklärt ich hätte bei der Zollkontrolle warten müssen. Die Folge war eine gründliche Untersuchung des Autos mit langer Wartezeit. Im weiteren Verlauf der Reise mußten wir zuerst ins Landesinnere über Zagreb, dann 70 km auf dem alten Auto-Put (je Richtung 1 Spur), in Richtung Belgrad, um mich bei meinem Schwiegervater vorzustellen. Dieser Auto-Put war der pure Horror, nicht nur dass links und rechts der Strecke überall Pkw- und Lkw-Wracks, teilweise ausgebrannt, lagen, auch die dort übliche Fahrweise!! Ich weiss nicht mehr wie lange ich für diese 70 km brauchte, da ich mich nicht zu überholen getraute. Am nächsten Tag fuhren wir zur Insel Krk, Überfahrt damals noch mit der Fähre, und verbrachten eine wunderschöne Zeit in Malinska und dem Rest der Insel. Seitdem trage ich das HR-Virus in mir !! Liebe Grüße an alle Mit-Patienten Peter
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Bolje ikad nego nikad ![]() Ich komme.......Mai 2010 Glück ist ein Weg, kein Ziel
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Geändert von perovuk (04.01.09 um 21:32 Uhr) |
| The Following User Says Thank You to perovuk For This Useful Post: | ||
audibianco (09.01.10) | ||
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Danke Peter, für deine Geschichte
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Hier mal ein sehr erfreuliches Erlebniss aus der damaligen Zeit.
Im August 1972 fuhren meine Eltern und meine damalige Verlobte und jetzige Ehefrau, zu den Eltern der Braut in die Nähe von Ogulin. Zwischen Novo Mesto umd Mettlika haben wir vorher noch zu Mittag gegessen. Bei der Ankunft bei den zukünftigen Schwiegereltern flosssen natürlich die Tränen. Diese konnte meine Mutter natürlich auch nicht unterdrücken. Sie wollte sich ihr Taschentuch aus der Handtasche heraus holen und stellte fest, dass diese nicht mehr bei ihr war. Was nun? In ihr waren neben dem Bargeld sämtliche Dokumente enthalten. Mein gestrenger Vater war natürlich ganz schön ordentlich sauer. Nach einiger Zeit waren wir uns sicher, dass die Handtasche in dem Lokal, wo wir gegessen hatten, geblieben sein muss. Was haben wir danach gemacht? Wir haben uns kurzentschlossen auf den Rückweg zu diesen Lokal begeben. Das Ende von diesem Lied war: Der Gastwirt hat uns die Handtasche unversehrt übergeben. Das ganze Geld und alle Dokumente waren noch vorhanden und mein Vater war der Meinung, dass es in keinem Land in Europa möglich ist, so etwas erleben zu können. Für mich stellt sich die Frage, ob man so etwas heute noch erleben könnte. |
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