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Zitat:
LG Vera
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hallo Heidi,
wie kommst denn auf so einen Schmarrn? Stell die Geschichte wieder rein, sie hat doch super dazugepasst. Es sind bestimmt nicht allzuviele, die auf so eine lange Zeit Kroatien/ Jugoslawien zurückblicken können und deine Schilderung von der beschwerlichen Anreise ist doch interessant, wo viele schon jammern, wenn sie am Flugplatz oder sonst wo, mal eine halbe Std warten müssen. Komm stell sie wieder rein!! ich hab auch gedacht, da kommen mehr nette Gschichterl Gruß Christl
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Gruß Christl ![]() großes Forumstreffen in Bayern 2.- 4.Oktober.2009 am Johannishögl -> "HIER KLICKEN FÜR INFOS !!" Meine Bilder im Photoforum
Meine Reiseberichte
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Hallöchen!
Also meine Kroatienurlaubsgeschichten sind ja schon geschrieben Die erste Anreise und das Urlaubsgefühl in den Jahren danach möcht ich euch hier schildern. Meine erste Fahrt: Meine Erlebnisse auf der ersten Reise in ein kleines Fischerdörfchen an der Südspitze Istriens im damaligen Jugoslawien und heutigen Kroatien. 1962 war ich das erste Mal mit meiner Oma in Medulin. Dorthin zu kommen war damals eine kleine Weltreise. Wie wir zum Abfahrtsbahnhof in Schwanenstadt gekommen sind, weiß ich heute nicht mehr. Die 3 km hat uns vielleicht ein Bekannter meiner Oma mit dem Auto gebracht, oder wir haben ein Taxi genommen. Autos waren zu damaliger Zeit noch rar. (Kann man sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen.) Dann ging es mit einem Bummelzug nach Salzburg. Dort hieß es erst mal aussteigen und auf den Anschlußzug warten. Meine Oma, damals schon 59 Jahre alt, hat nicht mehr sehr gut gesehen, also ernannte sie mich zu ihrem "Auge". Ich war sehr stolz darauf, trotzdem hielt mich das nicht davon ab, ihr immer wieder ein paar Streiche zu spielen. Bei dieser ersten Fahrt hielt sich mein Forscherdrang noch in Grenzen, weil ich viel zu sehr damit beschäftigt war, alle neuen Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, auf welchem Bahnsteig, früher sagte man Perron dazu, der Zug nach Jesenice abgefahren ist. Weil ich noch nicht zur Schule ging hatte meine Oma einen Zettel mit einer großen 9 gemalt und mir aufgetragen nach dieser Zahl Ausschau zu halten. Soweit, so gut. Das Gleis war bald gefunden, jetzt mußten wir nur noch die richtigen Waggons erwischen. In Schwarzach/St. Veit wurde nämlich der Zug geteilt und fuhr in verschiedene Richtungen weiter. Ein Teil nach Innsbruck, ein Teil nach Ljubljana/Rijeka, einige Kurswagen nach Zagreb und ein Teil wieder zurück nach Salzburg. Meine Oma hasste es in fahrenden Zügen die Waggons zu wechseln und sie hatte auch allen Grund dazu, vorsichtig zu sein. Früher gabs nämlich noch keine Schleusen, wo man gemütlich durchgeht, sondern mußte raus ins Freie, über wacklige Eisenplatten in den nächsten Waggon gehen. Aber meine Oma legte bei manchen Dingen eine Hartnäckigkeit an den Tag, die ihresgleichen sucht. Sobald der Fahrdienstleiter auf dem Bahnsteig auftauchte, belegte sie ihn mit Beschlag. Sie sagte ihm bestimmt zehn Mal, wo sie hin will, daß sie schlecht sieht, ein Kind dabei hat und er ihr behilflich sein soll beim Einsteigen. Sie rückte ihm nicht mehr von der Pelle, bis wir wohlbehalten im Kurswagen Ljubljana/Rijeka drin saßen. Jetzt konnte es los gehen. Eine wunderschöne Fahrt durch Berglandschaften und Tunnels begann. In Schwarzach eine Stunde Aufenthalt um den Zug zu teilen und andere Waggons anzuhängen. Weiter nach Böckstein, Mallnitz und Villach. Hier gabs wieder eine längere Pause. Zollkontrolle. Aufgeregt suchten alle Reisenden ihren Pass heraus, öffneten auf Verlangen Reisetaschen und Koffer. Ich hatte schon einen eigenen Pass und durfte ihn ganz alleine dem Zollbeamten hinhalten. Ehrfürchtig selbstverständlich. (Männer in Uniformen flößen mir auch heute noch Unbehagen ein) Die Fahrt wurde durch den Karawankentunnel fortgesetzt und in Jesenice wieder das gleiche Prozedere. Diesmal mit jugoslawischen Zöllnern, die aber noch genauer kontrollierten und jeden Pass abstempelten. Meine Oma konnte sich mit den Männern ganz normal unterhalten, ich verstand nur BAHNHOF. Sie konnte den komischen Kauderwelsch, den sie slowenisch nannte, fließend sprechen. Je weiter wir nach Süden fuhren umso weniger deutsche Worte fielen. In Ljubljana war mir schon sehr langweilig und es wurde immer wärmer. Es dürfte Mittagszeit gewesen sein und mittlerweile waren wir schon sieben Stunden unterwegs. Laut Auskunft meiner Oma sollte es noch gut eine Stunde dauern, bis wir in Rijeka ankommen würden. Die Fahrt bis dorthin habe ich dann verschlafen. In Rijeka angekommen ging die Strapaze erst so richtig los. Umsteigen in einen Autobus nach Opatia. In Opatia umsteigen in einen Autobus nach Pula und in Pula das letzte Mal den Bus wechseln nach Medulin. Mir wurde beim Busfahren immer schon speiübel, auch heute ist das noch so. Ich war müde, mir war heiß, mir war schlecht, die Sitzgelegenheiten im Bus bestanden aus Holzpritschen, die kurvenreiche Küstenstraße noch dazu......... Ich war fertig mit der Welt und hab ständig in ein Nylonsackerl gekotzt. Die Leute reden wieder anders, sagen "Molim", wenn sie mir einen Apfel oder Feigen (Nachschub fürs Nylonsackerl) hinhalten. Meine Oma sagt, das ist jetzt kroatisch und ich soll "Hvala" sagen. Sie unterhält sich mit den Leuten. Kroatisch kann sie nämlich auch fließend. doch das war mir in dem Moment vollkommen egal, weil....... ....mir war soooooooooo schlecht. Das war also meine erste Anreise nach Medulin. Abfahrt in Schwanenstadt......................5 Uhr Ankunft in Medulin...................................18 Uhr Außer dem Meer, ein paar Häusern, der Kirche, Pinienwäldern und Wiesenflächen gab es nicht viel in Medulin. Doch für mich war es jedes Jahr ein Abenteuer. Wir wohnten bei Freunden meiner Oma, Martha und Milan Grakalic, die sich dieses Häuschen als Sommerdomizil gebaut hatten. Gleich im ersten Urlaub lernte ich schwimmen und soviel Kroatisch, daß ich alleine in die Bäckerei im Ort einkaufen gehen durfte. Auch auf der Campinghalbinsel gab es ein kleines Geschäft mit allem möglichen Krimskrams. Für mich war nur das Eis wichtig, das es dort zu kaufen gab. Im Pinienwald standen jedes Jahr ein paar Zeltchen, Franzosen, ein paar Deutsche und Österreicher. Rucksacktouristen und Camper, die diese Form der Freizeitgestaltung noch zelebrierten. Mich hat das damals schon fasziniert und mich mit den Kindern angefreundet. Wir sind dann gemeinsam am Lagerfeuer gesessen oder haben Sandburgen gebaut, Seeigel, Seesterne und Muscheln aus dem Wasser gefischt und da war es ganz egal, ob wir dieselbe Muttersprache hatten oder nicht. Wir haben uns sehr gut verstanden. Auf dem Campingplatzareal gab es damals auch eine sogenannte "Kinderkolonie". Aus vielen Ländern Europas wohnten dort Kinder, die auf Erholung geschickt wurden. Vor ein paar Wochen erzählte mir der Milorad, Securitymann von Kazela, daß ein gebürtiger Schwede, der vor 20 Jahren nach Australien ausgewandert ist, im Mai auf Besuch in Medulin war. Er suchte die Kinderkolonie, konnte aber die Stätten seiner Jugend nicht mehr finden. Teilweise wurden die Häuser abgerissen, ein paar sind dem Verfall preisgegeben und nur einige werden heute als Bootseinstellplätze genutzt. Im Laufe der Jahre wurde Medulin immer mehr von Touristen entdeckt. Hauptsächlich österreichische Gäste bevölkerten in den Sommermonaten den Ort, doch der Großteil des Urlaubslebens fand immer schon am Campingplatz statt. Die Baumstämme, über die man in den Jahren vorher auf die kleine Insel klettern mußte, wurden mit einer Aufschüttung ersetzt. Jetzt war es sogar möglich mit einem kleinen Auto auf die äußerste Halbinselspitze zu gelangen.. 1972 war ich also das letzte Mal in Medulin und hatte nur wunderschöne Erinnerungen an diesen kleinen Ort. 1988, 16 Jahre später, machten mein Mann, meine Kinder und ich Campingurlaub in Porec. Nachdem Porec nur 50 km von Medulin entfernt ist, wollte ich unbedingt den Urlaubsort aus meinen Kindertagen wiedersehen. Schon bei der Hinfahrt schwelgte ich in Erinnerungen, und als ich dann von Weitem die weißen Zwillingstürme der Meduliner Kirche sah, hatte ich irgendwie das Gefühl "heimzukommen". In meinen Erinnerungen war ja die Zeit stehengeblieben und als wir in den Ort reinfuhren, mußte ich mich an den Hinweisschildern zum Campingplatz orientieren. Ich war wie vor den Kopf geschlagen und total sprachlos, was mir ganz selten passiert. Schon allein die Tatsache, daß das Meer nicht mehr bis an die Straße heranreichte, warf meine Orientierung vollkommen über den Haufen. Ich versuchte das Haus der Familie Grakalic zu finden, was mir erst nach langer Suche gelang. Das Haus war vollkommen zugewachsen und umringt von immens hohen Pinien. Dem Meer waren beiderseits sicherlich 100 Meter an Strand durch Aufschüttungen abgerungen worden. Direkt vor dem Häuschen ist ein großer Vergnügungspark entstanden, mit Autodrom, Schaukeln und allem, was so dazugehört. Eine riesige Disco, der "Summernightclub" direkt am Eingang zum Autocamp und entlang der Straße jede Menge Verkaufsstandel, wo Zigeuner und Einheimische ihre Waren verkauften. Aber das Schlimmste war in meinen Augen ein riesiger Betonbunker, namens Hotel Medulin. Der verschandelte meiner Meinung nach die Sandstrandbucht total. Noch zwei andere Hotels entdeckte ich dann entlang der Bucht. Das "Hotel Belvedere" und das "Hotel Mutila". Die beiden sind mir zuerst gar nicht aufgefallen, da sie im istrianischen Stil gebaut waren und sich besser in die Landschaft integrierten. Ein Wahnsinn, was sich in den Jahren getan hatte und ehrlich gesagt konnte ich nicht behaupten, daß mir das gut gefiel. Leider war die Zeit nicht stehengeblieben. Doch "Meduliner Luft" schnuppern reichte für den Entschluß, daß unser nächster Campingurlaub hier stattfinden würde. Das sollte aber dann noch einige Jahre dauern, da der unselige Jugoslawienkrieg im Jahr darauf ausbrach. 1996 war es dann soweit. Zusammen mit Linzer Freunden fuhren wir ins Autocamp Medulin. Es stand ja nicht fest, wo wir unsere Zelte aufschlagen würden, als wir von zuhause abfuhren. Nur ich hatte mir "mein Medulin" in den Kopf gesetzt, die anderen wußten noch nichts von ihrem Glück. Wir schauten uns das Camp Funtana und das Camp Valkanela in Vrsar an, aber ich hab alles madig gemacht. Hanglage, zuviele Stiegen und so weit weg vom Wasser, unmöglich einen Zeltanhänger aufzustellen, waren meine Argumente für den einen Platz. Der andere Platz war mir zu überfüllt und sowieso kein schöner Platz zu finden sein würde. Mein Mann hatte mich mittlerweile schon durchschaut und flüsterte mir zu: "Gell, du willst nach Medulin?" - Tja, da wars dann nicht mehr schwer auch unsere Linzer zu überzeugen, daß Medulin den optimalen Campingplatz für uns hat. Ich war selig, konnte ich doch jetzt in aller Ruhe alle Stätten besuchen, die mir aus Kindertagen bekannt waren. So viel Neues gab es zu sehen. Der Campingplatz war noch nicht sehr voll nach dem Krieg. Viele hatten noch Bedenken nach Kroatien zu fahren, oder hatten sich während der Kriegsjahre an andere Urlaubsziele gewöhnt. 3000 Personen waren damals im Juli 1996 im Autocamp gemeldet. 8000 Camper sind früher zu Spitzenzeiten auf den zwei Halbinseln vor Medulin gewesen. Auffallend war, daß sich in allen Lokalen und Geschäften die Bedienung stark verbessert hatte im Vergleich zu "Jugoslawienzeiten", aber die Versorgung klappte noch nicht so. Der Fleischhauer am Platz öffnete beispielsweise nur einmal in der Woche sein Geschäft und es war nicht sicher, ob man den Speiseplan von Koteletts auf Hendlhaxln umstellen mußte. Außerdem gabs Fleisch nur solange der Vorrat reichte. Nach 2 Stunden war meistens ausverkauft und die Fleischhauerei wieder geschlossen. Verhungern mußte zwar niemand, ein flexibler Speiseplan war aber empfehlenswert. Und es war laut geworden in Medulin. Überall herrschte eine laute Fröhlichkeit, als wenn sie sagen wollten: "Jetzt starten wir durch!" Bis 24 Uhr dröhnte es aus den Lautsprechern vom Lunapark, Musik in den Lokalen und Tanzveranstaltungen auf den Terrassen der Hotels beschallte je nach Windrichtung mehr oder weniger den Campingplatz. Bis alle in ihr Bett gefunden hatten war es oft 4 Uhr früh und um 5 Uhr regte sich wieder erstes Leben am Platz. Die Warenanlieferungen für das Lebensmittelgeschäft, die Reinigungskräfte für die Sanitäranlagen und ratschende Frühaufsteher weckten mich schon wieder auf, nachdem ich erst kurz vorher eingeschlafen war. Unser Standplatz war auch etwas ungünstig gewählt, direkt an der Rezeption und dem größten Restaurant, dem Borik. Naja, dachte ich, nächstes Jahr stellen wir uns woanders hin. Für mich war eines sicher, ich komme wieder. 1997 war dann die Hölle los am Autocamp. Erst nach langer Sucherei haben wir einen Platz entdeckt, wo wir unseren Zeltanhänger aufstellen konnten. Der Platz war brechend voll und dementsprechend lang waren die Schlangen vor den Toiletten und Duschen. Eilig durfte mans da nicht haben. Auch der Lärmpegel war gegenüber dem Vorjahr noch gestiegen und nach einer fast schlaflosen Woche bekniete ich meinen Mann, daß wir uns den Meduliner FKK-Platz in Kazela anschauen. Er hatte zwar Bedenken, ob ihm FKK gefallen würde, aber der Lärm ging ihm auch auf die Nerven. Wir beschlossen mal Baden nach Kazela zu fahren um uns den Platz anzuschauen. Ein netter Kellner aus dem Amfora riet uns beim Schranken zu sagen, daß wir Freunde von Milos, dem Wirt vom Restaurant Bilina, sind. Schon bei der Fahrt zum Bilina gefiel uns, daß die Wohnwagen und Zelte einen großen Abstand zueinander hatten und nicht so aufeinanderpickten wie im Autocamp. Das Gelände war riesig und naturbelassen ........ und es war herrlich ruhig. Als wir die ersten Nackten rumlaufen sahen grinsten wir etwas verschämt und das Ausziehen am Parkplatz vor dem Bilina war das Unangenehmste. Als wir zum Wasser gingen, dachten wir, daß uns jeder auf den weißen Hintern starren würde. Wir hockten uns auf die Steine am Strand und wären am liebsten in einem Mausloch verschwunden. Nach einer halben Stunde - niemand hatte uns angestarrt oder angepöbelt - wagten wir uns ins Wasser. Es war einfach herrlich ohne Badeklamotten zu schwimmen und hinterher kein nasses Zeug am Leib zu tragen. Aus dem Bilina hörten wir grade deutsche Schlager, "Marmor, Stein und Eisen bricht...." Da schnappten wir unser Handtuch und marschierten wie langjährige FKKler ins Lokal, lachten ein bisschen über das selbstgezeichnete Schild "nur Sitzen mit Handtuch" und fühlten uns so richtig wohl. Kazela war die idealste Lösung für uns. Ich konnte mein Medulin behalten und trotzdem einen ruhigen und erholsamen Campingurlaub verbringen. Da ich seither jedes Jahr viel Zeit in Kazela verbringe und Dauercamper geworden bin habe ich das Medulinportal gebastelt. Hier gibts immer wieder neue Informationen, Berichte und viele Bilder aus dem Ort Medulin, der mir so ans Herz gewachsen ist. Es hat sich in den paar Jahren seit 1997 vieles verändert in Kazela. Genauso wie seit 1962, als ich erstmals Medulinluft geschnuppert habe. Veränderungen gehören zum Leben, ganz egal ob sie einem gefallen oder nicht. Man muß es hinnehmen, wenn man es nicht ändern kann, aber man kann versuchen das Beste draus zu machen. In diesem Sinne hoffe ich, daß Kazela und die Natur rundherum noch lange für Erholungssuchende erhalten bleibt und wünsche allen einen schönen Urlaub in meinem Medulin oder dort wo euer Kroatienherz schlägt. Einmal Medulin, immer Medulin! Ich war mit meiner Oma damals viel in Kroatien und dem heutigen Slowenien unterwegs. Wird wohl noch a bissl dauern bis wir Zeit haben werden, außer nach Medulin woanders hinzufahren, aber dann gehts erstmal nach Zagreb. Eine tolle Stadt....... ist leider auch schon wieder 6 Jahre her, daß ich dort gewesen bin. So ist das halt bei mir. Ich fühl mich auch heimisch in Kroatien. Liebe Grüße Heidi |
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Mensch Heidi,
so a Schmarrn. Die Geschichte war doch klasse. Auf meine kam auch keine Reaktion. Muss ja auch nicht auf jeden und alles geschrieben werden. Es geht hier um das ganze als Geschichte - nicht um einzelnes. Also, wieder rein damit. LG Harry |
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Unser erster Kontakt zu Kroatien
Es war 2002, wir suchten ein Ziel für die Herbstferien. Gebucht haben wir damals AI in den Hotelanlagen von Borik in Zadar für sage und schreibe für 169 EUR / Woche pro Person. Der Weg führte uns seinerzeit über die Küstenstraße mit aller Schönheit und Graul und Gefährlichkeit der Autofahrkünsten von Einheimischen und Touristen. Unser Hotel, das Essen, die Betreuung für diesen Preis…oberklasse! Das AI haben wir fast nie gebraucht, da wir Ausflüge gebucht hatten oder auf eigene Faust unterwegs waren. Krka Wasserfälle mit Weinverkostung, Zadar – Stadtführung, Plitwitzer Seen, Split, Sibenik und Ausflüge ins Velebit, dann war die Woche auch schon wieder vorbei. Fazit: Irgendwann wollten wir wieder hier hin! Alles andere wären fortführenden Geschichten, wie ich zu Istrien und zum Forum kam. burki
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P.S. Die Rechtschreibung in diesem Posting basiert auf der neuen Rechtschreibung... oder der Alten... oder dem Zufall... oder der göttlichen Eingebung!! Mach mit beim virtuellen Reiseführer: http://www.mein-kroatien.info/Hauptseite |
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Hi,
mein erster YU-Urlaub war 1979 - und ob ihr mir das glaubt oder nicht. Ich war mit ca 10 Kumpels mit dem Moped auf Lanternacamp. Es waren Jungs mit Zündapp KS 50 dabei, KTM´s (da gabs mal so goldene Modelle), ich glaube ne Hercules Ultra und ich mit meinem Mokick Zündapp GTS 50. Naja mit 3 PS muss man schon Zeit mitbringen. Wir sind 3 Tage gefahren und haben dann zielstrebig Lanternacamp erreicht. Damals gab es natürlich noch keine Pools, dafür aber Kalte Duschen und die beiden Restaurants waren schon da. Wir saßen öfters im "Adria" bei Live-Musik und tranken Prosek. Ich wage mich heute gar nicht mehr an das Süsse Zeugs heran, aber damals war das (außer dem Karlovacko) eines der günstigsten alkoholischen Getränke. Unsere Lieblingsspeise waren Makrele gegrillt mit Knoblauch und Kartoffeln. Dieses "einfache" aber schmackhafte Essen habe ich seither selten in der Qualität wiedergefunden. Wegen mir konnte es 14 Tage am STück Makrele geben...... Die Währung damals - Dinar. Ich glaube für 100 DM gab es zu der Zeit ca. 1600 Dinar. soweit ich mich erinnere habe ich nur 200 DM eingewechselt. Die Preise waren unschlagbar..... Unsere Ausflüge führten uns nach Porec, Rovinji und auch schon nach Pula. Je länger ich an diesen Zeilen schreiben, umso mehr fällt mir wieder ein. Aber - zusammengefasst war das für mich der Beginn einer langen Serie von Urlauben mit vielen meiner Freunde nach YU. Nachdem ich die letzten 10 (?) Jahre pausiert habe, bin ich nun seit 2004 wieder meiner alten "Liebe" verfallen und habe nun auch schon meine Kids angesteckt. viele Grüße Herbie |
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Unser erster Urlaub in Jugoslawien war im Jahr 1980. Ich hatte gerade meinen Freund kennengelernt, der mir nach einigen Wochen von seinen Urlaubsplänen mit zwei Freunden berichtete. Es sollte im September für vier Wochen zum Zelten nach Jugoslawien gehen. Ich war noch nie da, die anderen auch nicht, und die Ortsnamen waren für mich alles böhmische Dörfer. Ich wollte natürlich gerne mitfahren und die drei Herren hatten auch nichts dagegen. Wahrscheinlich erhofften sie sich auch eine Entlastung beim Küchendienst...
Am 30. August 1980 gings nachmittags los. Die Fahrt ging über München, Villach, den Wurzenpass, Rijeka und die Küstenstraße nach Zadar. Nach ca. 24 Stunden Fahrt im Dauerregen kamen wir endlich an. Von der Schönheit des Landes und der Küste hatten wir leider fast nichts gesehen vor lauter Regen. Nur die zahlreichen Autowracks, die unterhalb der Küstenstraße lagen, hatten uns arg beeindruckt. Wir sind seitdem immer nur durchs Landesinnere gefahren, weil diese Straße doch einen sehr nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen hat. Unsere erste Station war der Campingplatz Borik bei Zadar. Sehr schön gelegen war er zwar, hatte jedoch nur kalte Duschen und Toiletten, die man am besten nach 10 Uhr morgens nicht mehr betreten sollte. Iiiiiih... Von dort auch machten wir einige Ausflüge nach Zadar und auch zu den Plitwitzer Seen, aber nach einigen Tagen zogen wir dann weiter ins Camp Adriatic bei Primosten. Dort gabs wenigstens warmes Wasser zum Duschen, wenn auch die Sanitäreinrichtungen nicht die saubersten waren. Der Platz selber ist sehr schön an der Felsküste gelegen und hat uns gut gefallen. Heute soll er übrigens sehr gut und sauber sein. In den letzten Jahren hat sich ja einiges getan, gerade bei den Campingplätzen. Wir unternahmen Ausflüge nach Primosten, Sibenik, Trogir, zu den Krka-Fällen, lagen tagelang am Strand und genossen das gute, preiswerte Essen. Damals gab es noch riesige Goldbrassen, von denen wir zu viert mehr als satt waren und die pro Person mit Beilagen nicht mal 10 DM kosteten. Nach knapp vier Wochen ging es dann gut erholt wieder nach Hause mit dem Beschluss, ganz sicher einmal wiederzukommen. Das dauerte dann zwar erstmal vier Jahre, weil wir auch noch etwas anderes von Europa sehen wollten, aber wir sind immer gerne wiedergekommen und seit unsere Kinder mitreden können, sind andere Ziele erstmal gar nicht angesagt. Gruß Vera |
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Hallöchen!
Ich finde, das sind alles so tolle Geschichten. Ich freu mich, daß man hier über euch alle viel mehr erfährt, als "nur" von euren Postings. Dadurch ist nachvollziehbar, wie ihr zu eurem Kroatienwissen gekommen seid. Liebe Grüße Heidi |
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toll Heidi,
super Geschichte. Deine Zugreise erinnert mich an meine erste und letzte Zugfahrt von Kiel nach rijeka, Wobei die Fahrt von Kiel nach München normal für das Jahr 2003 war. Aber der Liegewagen von München nach Rijeka versetzte mich in die 60ziger zurück. alles in grünen Plüsch und die Toiletten mit Fußpumpe. Gruß Silke |
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