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Naja Franto da steht Deutschland nicht alleine da
"Laut Gesetz müssen Österreichs Gewässer einschließlich der Grundwasserkörper ihre natürliche Beschaffenheit aufweisen. Theoretisch stellen Verunreinigungen eine Beeinträchtigung der Wassergüte dar und somit einen Verstoß gegen das Gesetz. Praktisch sind aber bereits die Hälfte aller zusammenhängenden Grundwassergebiete Österreichs stark verunreinigt, ohne dass die Bevölkerung davon weiß. Mittlerweile ist es fast schon üblich, dass in Gebieten, in denen der gesundheitsgefährdende Grenzwert überschritten wird, dieser Wert einfach »ausgesetzt« wird." Quelle: http://www.culligan.at/base/presse/eurokommunal.html |
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Zitat:
Warum will denn die Euro-Kratie dann ausgerechnet auf allen möglichen Schleichwegen auf österreichische Trinkwasser-Reserven, insbeosndere aus den Alpen, ein "Zugriffsrecht"? Da wird plötzlkich von einem "gemeinsamen europäischen Trinkwassermarkt" geplant und interveniert? Wegen der Wässer aus dem Bodensee oder den Rhein-Main-Nekar-Uferfiltraten sicherlich nicht! Was nun das zitierte Grundwasser betrifft: Es sind ausschließlich die intensiv landwirtschaftlich genutzten/überdüngten Gebiete in einigen Regionen - Marchfeld, Leibnitzer Feld, Eferdinger Feld wo - nicht für kommunale Trinkwasserversorgungen - über den EU-Grenzwerten bei Nitraten liegende Kontamination vor liegen. Diese Brühen sauft ohnedies niemand, der an eine kommunale oder regionale Trinkwasserversorgung angeschlossen ist. Im Gegensatz zu den deutschen chlorierten Uferfiltraten für Dutzende Millionen Menschen! Die größte Stadt des Landes, Wien, z.B., wird fast zur Gänze von Hochquellenwasser aus den besonders geschützten Alpenregionen des Rax-Schneeberg-Gebietes und des Hochschwabs versorgt - nicht wie BW aus dem Bodensee! Nirgend wo ist es - außer höchstens wegen depperter EU-"Vorsorge"-Vorschriften - notwendig, das Trinkwasser zu chlorieren. Dass gelegentlich die Mineralwasserverkäufer mit solchen unterschwelligen Parolen wie "Besonders geeignet für Babynahrung" hausierten hat ihnen wenigstens die staatliche Gesundheits- oder Arzneimittelbehörde rasch verboten! |
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Danke Franto für die detaillierte Information.
was mich aber sehr wundert, ist der Bau in den 1930er Jahren ???.... denn ich kann mich gut an Jahre erinnern, in denen die Wasserversorgung nicht so klappte wie heutzutage, in heißen Zeiten wurde nachts das Wasser abgestellt oder ist auch tagsüber oft ausgefallen... ...und um diesen sehr interessanten Informationen von Franto noch etwas hinzuzufügen.... die Trinkwasserverordnung in D schreibt eine wesentliche niedrigere Kolonienzahl für das Trinkwasser vor, als es bei den Mineral- und Tafelwasserabfüllern üblich und legal ist .... wer also in D Trinkwasser nimmt, ist normalerweise auf der sicheren Seite...
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servus d-j |
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Zitat:
Wenn man in Istrien an einigen Markt- und Dorfplätzen noch "alte" betonierte Brunnen sieht, steht dort häufig "Aquadotto Istriano" - wenn es nicht in der Kommunistenzeit heraus gemeißelt wurde! Entlang der Mirna, rechts, an der schmalen Provinzstraße zwischen Istarske Toplice und Livade steht das Verwaltungsgebäude der Wasserversorgung mit der Aufschrift "Aquadotto Istriano" mit der Jahreszahl 1931... Zwischen Buzet und das Mirna-Tal entlang kann man auch Stücke des Aquadukts rechts von der Straße sehen, das in der Italienerzeit errichtet worden war. Ebenso bei Livade über die Mirna nach Motovun. EDIT: Gute Anregung! Nächstes Jahr werde ich mich einmal der istrianischen Trinkwasser-Versorgung in technischer und quantitativer Hinsicht intensiver annehmen |
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Zu Wien und dem Werk Lobau
"Die Desinfektion des Wassers erfolgt, wie beim Quellwasser, ebenfalls mittels Chlor und Chlordioxid." Das Wasser aus der Lobau ist auch Uferfiltrat Selbst wenn du mit dem Wasser aus dem Bodensee recht hast, mir kanns egal sein |
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Tja, ganze 5 Prozent des "Wiener Wassers" kommen in der Sommer-"Hochsaison" aus der Lobau - aus dem Grundwasser-Begleitstrom zur Donau! Genau so wie für die 3. Wiener Wasserleitung das Grundwasser aus dem Schneeberg-Gebiet 30 Jahre (!) langsam gleichfalls in Richtung Donau wandert - und ebenfalls in den Verbrauchsspitzen in Wien eingespeist wird.
Das Chlorieren ist eine der bürokratischen pauschalen "Vorsorge"-Vorschriften. Gegen die Nitrate - dem tatsächlichen Problem in den landwirtschaftlichen Intensivgebietem - nützt das eh nix. Bei den EU- "Vorsorge"-Grenzwerten bei den Nitraten gehen die auch davon aus, dass ein Baby jeden Tag 10 Liter stark mit Nitraten kontaminiertes Wasser tränke um in 5 Jahren oder so "gefährdet sein könnte". (Die "befürchtete" Blausucht o.ä. hatte, so recherchierte eine Fachzeitschrift vor ein paar Jahren, in Österreich noch nie einen Todesfall bei einem Baby verursacht. Hauptsache aber es gibt eine, im Übrigen recht teure, EU-"Vorsorge"-Vorschrift. OT: Je mehr Kommissare sich die EU durch die Erweiterungen - von den 9 der EWG zu den heutigen 27 - angehäuft hat und noch weiter anhäufen will, um so mehr neue "Vorsorge"- und sonstige Vorschriften muss doch jede und jeder produzieren um sich "zu profilieren" |
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@Vera: Naja, die 10 Kuna fürs tägliche Mineralwasser wird sich jeder leisten können. Ich wills ja niemandem vorschreiben, mir ist es halt zum trinken lieber. Ich trinke ja auch daheim nur Mineralwasser, obwohl unser Leitungswasser eine hervorragende Qualität hat und geschmacksneutral ist.
Mit dem EU-Wahnsinn gebe ich dir völlig Recht Franto, dass ist teilweise sogar eine Sauerei. |
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@ Malin
Klar, ich trinke auch Mineralwasser und schleppe auch keins mit. Da würde ich bei 24 Flaschen keine 15 € auf den ganzen Urlaub gesehen sparen und mein Auto mit noch 36 kg mehr belasten. Aber zum Gemüsewaschen, Kaffeekochen usw. nehme ich normales Leitungswasser. In Dalmatien konnte ich auch bisher keinen erhöhten Chlorgeschmack feststellen.
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