SLO: LOKEV > Schinkenmanufaktur

Dieses Thema im Forum "Slowenien" wurde erstellt von Udo, 11. Juli 2005.

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  1. Udo
    Offline

    Udo aktives Mitglied

    Wer einen Ausflug zu den Grotten Postojnska jama und Skocjanske jame (Höhlen von Postojna und Skocjan) plant, sollte einen Abstecher nach Lokev machen und die dortige Prsut-Manufaktur mit Werksverkauf http://www.prsutarna-lokev.si/
    sowie das Tabor-Museum http://www.kras-carso.com/muzej/tabor/slo/1svvojna.htm besichtigen. Ist doch eine sinnvolle Verbindung, was für den Bauch UND den Kopf, gelle :wink:
    Einfach von der Autobahn Koper-Ljubljana an der Abfahrt Divaca abfahren, Lokev ist ausgeschildert. Skocjan ist nur ein paar Kilometer weiter.

    Gruß Udo
     
  2. Udo
    Offline

    Udo aktives Mitglied

    Leider kann man in der Schinkenmanufaktur (liegt am Ortsausgang von Lokev in Richtung Lipica rechts ab) nichts verkosten. Es gibt im sehr sauberen und klimatisierten Fabrikverkauf entweder Stücke in Folie eingeschweißt ab 1kg aufwärts oder man nimmt eine ganze Keule.

    Das kleine Tabor-Museum im runden Turm ist lohnenswert, hier wird die wechselvolle Geschichte dieses Landstrichs in den letzten Kriegen sehr authentisch geschildert.
     
  3. Carlo
    Offline

    Carlo Guest

    Essen

    Udo die Information ist Ok aber an den istrianischen bzw dalmatinischen Prsut kommt der in Slowenien nicht mit .das behaupten Freunde von mir in Ilirska-Bistrica und das ist die Grenze an Istrien.Der Kraski Prsut ist auch OK aber wird anders gemacht mfg Carlo
     
  4. Udo
    Offline

    Udo aktives Mitglied

    Hi Carlo,

    zu dem Schinken kann ich nichts sagen, da ich ihn nicht probiert und demzufolge auch nicht gekauft habe.

    Allerdings haben wir an dem Tag bei der Skocjanske jame einen köstlichen Prsut der Firma KRAS gegessen. Auch der Istrische Prsut, den man im Lacop zu kaufen bekommt, ist von denen. Und der schmeckt uns schon seit vielen Jahren.
     
  5. Carlo
    Offline

    Carlo Guest

    essen

    Udo sag ich doch der Schinken ist Ok nur die Zubereitung und die in Ilirska-Bistrica sind Bauern und machen alles selber der wird auch Luftgetrocknet und ein wenig (nicht bei allen )angeräuchert und mehr gesalzen wegen dem Klima in Slowenien mfg Carlo
     
  6. burki
    Offline

    burki Administrator Mitarbeiter

    hab jetzt bei meinem letzten Urlaub erfahren, dass die Besonderheit der Lufttrocknung mit der Bura zusammenhängt!

    Stimmt das?

    Gruß burki
     
  7. Carlo
    Offline

    Carlo Guest

    essen

    So ist es der wird auf den Dachböden im Durchzug gehangen immer zur Meerseite vorher mit Steinen beschweren damit das Wasser abläuft

    mfg carlo
     
  8. DuoSchmal
    Offline

    DuoSchmal Mitglied

    :D Ich hol den Prsut in Porec am Markt ( am Eingang vom großen Parkplatz direkt rechts rein in die erste kleine Metzgerei.) wunderbar dünn geschnitten oder auch zum Mitnehmen vakkum-verpackt. Weiß der Himmel wer diesen Schinken macht, aber schmatzzzzzzzzzzzzz
    8)
     
  9. Franto
    Offline

    Franto erfahrenes Mitglied

    Die Manufaktur in Lokev - kenne sie schon seit mehr als 20 Jahren - gehört einer Firma MUP, und ist nicht ident mit KRAS in Sezana!

    Mir ist der Prsut von MUP in Lokev zu salzig gewesen. Diesen gibt es, wie oben erwähnt, auch in Porec im großen Konzum-Markt. Er kommt geschmacklich mMn bei weitem nicht an dalmatinischen oder besseren istrianischen, etwa von Kod Milan in Vodnjan, heran. (Kod Milan ist an der "Hauptstraße" in der Altstadt von Vodnjan knapp vor dem Rathausplatz, produziert sehr ordentlichen Prsut und vor allem verkauft er ihn auch en datail im dortigen Deliladen).

    Im (kroatischen) Istrien gibt es jetzt schon eine ganze Menge kleinerer Prsut-Hersteller, die aber leider nur die ganzen Schinkenkeulen an die Gastronomie verkaufen und kaum "konsumentengerechte" kleinere Stücke, etwa um 1 kg und so. Heuer belief sich der Detailhandelspreis in Delikatessenladen, etwa bei Kod Milan in Vodnjan, für 1 kg Stücke in Vakuum auf 170 Kn.

    Im Vergleich zum italienischen San Daniele/Parma Proschiutto , z.B., ist der istrianische (und dalmatinische) würziger und trockener.

    Für das Mitnehmen nach Hause kommen - außer es führt jemand einen Gastrobetrieb - doch meist nur ausgelöste Stücke in Frage, die in Vakuum verpackt sind. Dazu braucht man aber eine ordentliche Aufschneidemaschine und nicht einen billigen Plastik-Brotschneider, um die einzelnen Scheiben dünn zu aufzuschneiden. Sonst erlebt man daheim eine bittere Enttäuschung. Denn nur ganz dünn aufgeschnitten entfaltet der Prsut seinen vorzüglichen Geschmack.
    Doch auch hier kann es passieren, dass er im kühlen Norden dann als "zu salzig" empfunden wird. Die Ursache liegt darin, dass im sommerlichen Süden und den 25+ °C der Körper viel Salz abschwitzt und deshalb einen höheren Salzbedarf hat.
     

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