Istrien
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Thema: Teil 1 : von Kiefersfelden bis Trenta im Socatal,

  1. #1
    Registriertes Mitglied Avatar von JoJo40
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    Teil 1 : von Kiefersfelden bis Trenta im Socatal,

    Teil 1


    Stellplatz Kiefersfelden bis oberes Socatal (Trenta) ca. 280 km
    5 Std reine Fahrzeit bei mäßigem Tempo.



    1. Teilstück
    Kiefersfelden – Lienz 135 km = 2,5 Stunden incl. Felbertauerntunnel.



    In Kiefersfelden gibt es einen Stellplatz mitten im Ort...




    … und einen im Sommer bestimmt sehr Schönen an einem kleinen See mit Wasserskibahn.
    (Holdenstätter See, Guggenauer Weg, GPS: 47.62844, 12.18939 )
    Von diesem Platz aus fahre ich immer über die Bundesstraße (B 171) über Kufstein zur Bundesstraße B 173 Richtung St.Johann / Kitzbühel – kostet vielleicht 15 min Zeit,
    aber damit umgehe ich die Diskussion, ob die Autobahn zwischen Kiefersfelden Grenzübergang und Kufstein Süd vignettenfrei ist.


    Siehe HIER




    Richtung Felbertauern


    Einfahrt Felbertauerntunnel
    (Gebühr 10 € für jedes Fahrzeug)


    Auf der Rückfahrt am Nordportal...



    Dieses Bild wurde auf der Rückfahrt ca. 10 min vor dem obigen Hundebild gemacht.
    (von kurzer Hose in die Winterjacke)



    2. Teilstrecke von Lienz bis Kranjska Gora (SLO)
    ca. 115 km über Wurzen-Pass (sehr steil),
    oder 120 km über Tarvisio
    Fahrzeit ca. 2 Std.


    Nach dem Gailberg-Pass (B 110) besteht in in Kötschach-Mauthen
    die Möglichkeit direkt über den Plöckenpass zu fahren.
    (siehe grüne Strecke in der Einleitung)
    Dann ab Tolmezzo durch das Kanal Tal Richtung Triest.
    Gibt es hier im Forum schöne Beiträge z.B. von Elma


    Unsere Strecke verläuft ab Kötschach-Mauthen
    über die B 111 Richtung Villach.




    Richtung Villach – schöne und meist leere Straßen


    Fährt man über Tarvisio, sollte man aufpassen, NICHT auf die österreichische Autobahn zu kommen, sondern die Bundesstrasse B 83 Richtung Tarvisio zu nutzen.
    Ist über Freistritz an der Gail ausgeschildert.
    Vorsicht! Vor Tarvisio geht es nach einer Kurve
    scharf rechts ab Richtung Predil / Slowenische Grenze.
    Auch im Ort selber auf Schilder achten. Geht etwas eng zu. In Tarvisio kann man sich entscheiden – entweder über den Predil Pass (siehe Beitrag Claus-Jürgen)-
    über den Predel Pass
    oder wie wir Richtung Kranjska Gora.



    Kurz nach der Grenze Sloweniens geht es rechts ab ins Planica Tal, Stellplätze direkt an den Schanzen, ideal für Tageswanderungen.

    WikiLINK Planica


    Ein paar Kilometer weiter sieht man auf der rechten Seite den Wintersportort Kranjska Gora liegen.

    WikiLINK Granjska Gora






    Teilstück 3: Kranjska Gora nach Trenta 25 km …
    ca 40 min reine Fahrzeit über den Vrsic .


    Man fährt entweder durch den Ort, oder direkt nach dem Ort rechts ab Richtung Vrsic – Pass.

    WikiLINK Vrsic-Pass





    Direkt nach Kranjska Gora, Richtung Vrsic gibt es einen kleinen See,
    sehr schön um etwas am (im) kalten Wasser spazieren zu gehen.



    Auffahrt zum Vrsic-Pass – über 50 - 180Grad Kehren, (Nordrampe 24, Südrampe 27) oft in den Kurven noch Kopfsteinpflaster (Nordrampe) – aber landschaftlich (fast) einzigartig.


    Auf halber Höhe der Nordrampe findet sich die sog. Russische Kapelle (Ruska kapelica)Noch vor ein paar Jahren war die Kapelle sehr heruntergekommen, aber es scheint sich ein Gönner gefunden zu haben der den Zustand so einigermaßen aufrecht erhält.
    LINK Kapelle


    Passhöhe auf 1611 Meter – in der Hauptsaison werden dort Parkgebühren erhoben, wobei ich nicht genau weis von wem ?


    Südabfahrt ins Trenta Tal … Straßenzustand besser als auf der Nordrampe.


    Mehrfach hat man auf der Südseite die Möglichkeit anzuhalten und in die Täler herabzuschauen. Meist sind diese Aussichtspunkte Geschützstellungen aus dem ersten Weltkrieg.


    Blick von obigen Plateau ins Soca-Tal


    Kurz vor dem Abzweig zur Soca Quelle (bei der Abfahrt auf der linken Seite) steht das Denkmal von Dr. Julius Kugy (1858 – 1944)
    Er gilt als Entdecker der JulischenAlpen
    LINK Kugy Denkmal



    Ein paar Meter nach dem Kugy Denkmal sehen wir zum ersten Mal den Namensgeber dieses Tales – die Soca.
    Rechts geht eine Strasse ab zur Quelle – ca. 2 km bis zur Kiosk Hütte unterhalb der Quelle.Bis zu der Quelle muss man noch ca. 15 min steil aufwärts laufen...


    ...die letzten Meter wie man sieht sogar einen engen Steg entlang.


    Dies sind die ersten Meter der Soca, die in einem Höhlenloch entspringt.
    Kundige Quell-Kenner haben eine Flasche und ein ca. 3 Meter (je nach Wasserstand) lange Schnur bei.
    Damit ist es möglich die ersten köstlichen und eiskalten Tropfen direkt aus der Quelle zu angeln. Schmeckt super, wobei das Wasser der Soca bis vor Bovec unbedenklich getrunken werden kann.

    Nach den letzten Kurven der Südrampe kommt rechts ein kleiner schöner Campingplatz direkt an der Soca, der aber den Nachteil (meiner Meinung nach) hat, dass er so tief im Tal liegt, dass die Sonne morgens spät kommt – und abends früh geht.


    Deshalb fahre ich noch 2 km weiter, durchquere die Ortschaft Trenta, und nutze den ca. 1 km nach der Ortschaft liegenden Campingplatz „Camp Triglav“ auf der linken Seite.
    (Hier gibt es auch Wohnungen – Preis bitte nachfragen)

    Ende des ersten Teils der Fahrt von Kiefersfelden durch das Trenta Tal Richtung Istrien/Rijeka.

    Die Beschreibung der Fahrt bis Tarvisio/Italien habe ich bewusst kurz gehalten, da es hier im Forum schon mehrere gute Beiträge gibt.

    Hinweis der gezeigten Karten: © 2011 Google Tele-Atlas PPWK
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    Geändert von JoJo40 (18.03.2011 um 18:44 Uhr)

  2. Die folgenden 21 Nutzer bedanken sich bei JoJo40 für den guten Beitrag:

    aundk (20.03.2011), baskafan (08.10.2011), Christl (18.03.2011), claus-juergen (05.04.2011), Conrad (18.03.2011), ELMA (05.04.2011), Enigma (19.03.2011), Eppse (21.03.2011), Gismohamm (19.03.2011), hh (02.04.2011), hofbauer51 (21.07.2011), Klaus (05.04.2011), knurzelchen (20.03.2011), Marius (20.03.2011), Meerlie (13.06.2011), Midimaster (19.03.2011), perovuk (18.03.2011), Radfahrer (19.03.2011), tomzut (13.07.2011), zillertaler (18.03.2011)

  3. #2
    Forum-Guide Avatar von claus-juergen
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    hallo jürgen,

    danke für deinen tollen bericht. wie machst du das eigentlich, daß du kaum blauen himmel hast bei deinen touren.

    zum vrsic-paß sollte man noch ergänzen, daß dieser paß nichts für ängstliche oder wie wir in süddeutschland sagen "flachlandtiroler" ist. die 50 kehren ziehen sich hin. der paß ist im sommer eine beliebte strecke für horden von motrorradfahrern und auch radlern (da gehört schon sehr viel kondition dazu, den paß per rad zu erklimmen). ferner sind, wie du schon angesprochen hast, viele kehren gepflastert. insbesondere bei nässe muß man höllisch aufpassen, daß man nicht aus der kurve getragen wird. auch ist der paß von frei umherlaufenden schaf- und jungrinderherden bewohnt. es kann also hinter jeder kurve so ein tier mitten auf der straße stehen.

    wer es sich zutraut, den paß zu befahren und seeeeeehr viel zeit mitbringt, wird die wechselnden wunderbaren ausblicke bei hoffentlich schönem wetter geniessen können.

    grüsse

    jürgen
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  4. #3
    Registriertes Mitglied Avatar von mariesa
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    Wir heben uns den blauen Himmel im Herbst für die Strandtage auf

  5. #4
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    Hallo Jürgen,
    ein toller Bericht und schöne Fotos! Ich bin im vergangenen Herbst auch den Vrsic-Pass gefahren, allerdings auch wieder nach Krajnska Gora zurück (hinunter fahren sich die Kopfsteinpflasterkehren auch nicht besser , ausserdem fiel unten der feuchte Nebel ein) und bin nun beruhigt, dass die südliche Seite bessere Strassenverhältnisse hat. Besonders interessiert hat mich auch deine Beschreibung der Campingplätze, da ich mit kleinem Zelt unterwegs bin (und es da auch in den Bergen oder am Fluss eher gerne sonnig habe).
    Grüsse Meerlie

  6. #5
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    Danke für den Bildbericht.
    Sehr interessant.
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