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Thema: trinkgeld

  1. #1
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    trinkgeld

    ein heisses problem sind immer trinkgelder.

    essen ?

    nur bei einem Kaffee?

    nur bei einem Getränk?

    welche höhe sieht ihr wo angemessen?

    jadran

  2. #2
    ICTUS
    Guest

    AW: trinkgeld

    Kommt auf die Freundlichkeit der Kellnerin an

  3. #3
    Richy
    Guest

    AW: trinkgeld

    Ich sehe da überhaupt kein Problem, auch kein heißes. Trinkgeld im Restaurant ( Pizzeria, Trotteria, Konoba, Restaurante, Cafe, Club, Nachtbar, Veranstalltung mit Service der auch kassiert ) ist Pflicht. Gehört zur Etikette, zeigt gute Erziehung, ist guter Stiehl.

    Bei einer Rechnung bis 300 Kuna kann man schon ca. 5 -8 % geben, über 300 Kuna dann 7 -10 %

    Bei einfacheren Restaurantbesuchen wo nur Spaghetti, Salat und ein Pivo verzehrt werden sollte man zumindest eine Anerkennung in Form von 5 -10 Kuna geben.

    Bei Besuchen in Cafe´s wo oft nur zwei oder drei Bijela Kava getrunken werden und ein Mineralwasser, überläßt man dem Service etwas Silbergeld ( 4 - 7 Kuna ).

    Wer mit Karte bezahlt sollte den "Tip" nicht vergessen. In den "besseren" Restaurants legt man den Tip der Karte bei. Wird der Tip mit der Karte eingezogen, so möge man bedenken daß Restaurants unterschiedliche Handhabungen haben was Trinkgeld anbelangt.

    In dem Restaurant bekommt den Tip nur der Service, im anderen Restaurant das gesamte Service,- und Küchenpersonal und wird dann monatlich auf alle gleich verteilt.

    Oft ist es leider auch so daß bei Kartenzahlung der gewünschte Tip beim Servicepersonal gar nicht ankommt. Schlechter Stiehl vom Chef !!

    In Hotels und Restaurants der gehobene Klasse gibt man nicht nach Prozentvorgaben, hier zeigt man sich großzügig.

    Ober und Kellner haben eine gute Menschenkenntnis und schätzen gutes Trinkgeld, insbesondere von Leuten die nicht so oft diese Gourmettempel aufsuchen. Denn hier zählt der Wille zur Anerkennung.

    Man möge sich auch stets darüber im Klaren sein daß Gastronomie ein harter Beruf ist, eine schwere körperlich Arbeit und denoch stets ein Lächeln verlangt. Auch möge man bedenken, gerade in Saisonländern wie Kroatien: hier muß binnen der Saison das gesamte Jahrebudget verdient werden.

    Und wer mit dem Service oder der Leistung nicht zufrieden war, der läßt sich freundlich alles rausgeben.

    Richy

  4. Der folgende Nutzer bedankt sich bei Richy für den nützlichen Beitrag:

    perovuk (04.05.2009)

  5. #4
    Forum-Guide Avatar von balou
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    AW: trinkgeld

    Zitat Zitat von jadran Beitrag anzeigen
    ein heisses problem sind immer trinkgelder.

    essen ?

    nur bei einem Kaffee?

    nur bei einem Getränk?

    welche höhe sieht ihr wo angemessen?

    jadran
    Wo siehst Du das Problem ?
    Wenn ich in ein Restaurant gehe, sehe ich auf der Speisekarte den zu entrichtenden Preis mit dem die Ware oder auch Dienstleistung ausreichend bezahlt ist (in manchen Fällen auch schon mehr als ausreichend).
    Ein Trinkgeld sollte also doch eine freiwillige Belohnung für eine mehr als zu erwartenden Leistung sein, sei es durch besondere Freundlichkeit oder auch für herausragende Qualität. Die Höhe des Trinkgeldes variiert also von 0 bis ...
    Wenn Du feste Trinkgelder möchtest, entspricht das eher einer Preiserhöhung und verliert somit seinen eigentlichen Sinn.
    Ein Trinkgeld sollte also auch keine Selbstverständlichkeit sein und bei schlechter Leistung ruhig ausbleiben.

    Gruß
    Balou

  6. #5
    Richy
    Guest

    AW: trinkgeld

    Wenn ich in ein Restaurant gehe, sehe ich auf der Speisekarte den zu entrichtenden Preis mit dem die Ware oder auch Dienstleistung ausreichend bezahlt ist

    Gleiches hast du auch bei einem deutschen Friseur. Daß die Mädels ein Fixgehalt von 600 - 800 Euro im Monat haben und damit nicht leben können, geschweige denn ein Leben aufbauen.

    Hier wird vom Chef das zu erwartende Trinkgeld schon vorab eigerechnet. Natürlich zählt auch hier die Freundlichkeit und der Service. Streß bedingt kann es auch mal anders sein was nicht die Regel ist.

    Vieleicht hätte man die Eingangsfrage schon anders formulieren sollen: Was unterscheidet den Gast vom Gast ?

    Richy

  7. #6
    Registriertes Mitglied Avatar von iTom
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    AW: trinkgeld

    Es ist in Kroatien sicher genauso wie in Österreich und in Deutschland das das Trinkgeld eine wichtiger Gehaltsbestandteil des Servicepersonals ist.
    Natürlich gebe auch ich in abhängig von der Zufriedenheit mit dem Service unterschiedlich hohes Trinkgeld, aber 5-10% finde ich angemessen. Schlechte Lokale straft der Gast mit "nicht mehr hingehen" und "schlechter Mundpropaganda".

    Aber Tringgeld gehört sich !!!
    15.-22. März 14 wandern auf Losinj
    19.6.-8.7.14 FKK Konobe, KRK
    September sicher auch noch eine Woche

  8. #7
    Registriertes Mitglied Avatar von Marius
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    AW: trinkgeld

    Ui, da gilt es mehrere Dinge zu beachten, da hat man sich halt einfach mal für die kurze Zeit im Jahr den Landessitten anzupassen

    Das Trinkgeld ist selbstverständlich eine Selbstverständlichkeit (wie überall in Deutschland oder Österreich, oder sonstwo).
    Kein Trinkgeld zu geben setzt schon eine längere Diskussion voraus, die vom Kellner auch nciht zur Zufriedenheit des Gastes gelöst werden konnte.

    Aber in Kroatien ist man da gar nicht sooo empfindlich.

    Wenn man einen Kellner wirklich ärgern will, dann indem jeder sein Bier selbst bezahlt.
    Man wechselt sich stattdessen von Runde zu Runde ab, und wer's dicker hat, der zahlt einfach öfter. Aber niemals, niemals sollte man in Kroatien sein eigenes Bier oder seinen Kaffee bezahlen und dann warten, dass der andere seins bezahlt.

    In Kroatien ist es dann auch großteils so, dass die Besitzer selbst mitarbeiten und dann meistens auch kassieren. Dem Besitzer gibt man kein Trinkgeld (außer man steht in einer Kneipe und er selbst ist der Barkeeper). Wenn der Besitzer des Restaurants abkassiert, lässt man das Trinkgeld nach dem Bezahlen am Tisch liegen, weil meistens die gleichen Leute abräumen, die auch servieren, oder man gibt dem Besitzer das Trinkgeld mit der Anmerkung "za konobare" (für die Kellner).

    Übrigens, Großzügigkeit macht einen besseren Urlaub - auch wenn man hinterher ein bisschen weniger Geld mit nach Hause nimmt - speziell wenn man sowas wie ein Stammlokal hat.

    Hmmm, eigentlich macht Großzügigkeit nciht nur einen besseren Urlaub sondern ein besseres Leben.
    Wo immer du hingehst, dort bist du dann.

    "Das Letzte und Höchste zu wissen bleibt dem Menschen unerreichbar. Dafür möge er die Welt und nicht am wenigsten sich selbst mit leiser Ironie sehen. Was Natur und Schicksal gewähren, genieße er vergnügt und entbehre den Rest; nie geneigt, die Welt für ein Elysium oder für eine Hölle zu halten." C. M. Wieland

  9. #8
    Registriertes Mitglied Avatar von JoJo40
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    AW: trinkgeld

    „trinckgelt“

    Das große Wörterbuch der Gebrüder Grimm, dem wir diesen Hinweis verdanken, definiert auch, was Trinkgeld meist war: „Kleinere Geldsumme für außer der Regel geleistete Dienstverrichtung, ursprünglich zum Vertrinken (bibale), auch Biergeld genannt.“

    Und genau dies „ausser der Regel“ ist für mich wichtig !!

    Ansonsten bekommt der Restaurant angestellte ein Gehalt. Sollten also diese 10% für Kellner (oder auch für Friseusen) fest eingeplant sein, so haben diese auf der Speisekarte oder dem Preis für Leistungen zu erscheinen.

    Das dieses „Trinkgeld“ als Selbstverständlichkeit angesehen wird, widerspricht genau dem, für was es eigentlich gedacht war.

    Es hatte vielleicht noch eine gewisse 10% Bedeutung als es nicht besteuert wurde, ich aber sehe es heutzutage als Anerkennung für meine Zufriedenheit an.

    Aber dies ist auch von Land zu Land verschieden, es gibt wirklich Länder in denen „Dienstleister“ nur oder zum größten Teil vom Trinkgeld leben. Hier sollte man sich als Besucher oder Tourist vorher informieren.

    Es gibt auch Länder in denen es sinnvoll ist, Trinkgeld vorher zu geben.
    Dies kann übrigens auch in „unseren Breiten“ zu ungeahnten Erfolgen führen.

  10. #9
    Forum-Guide Avatar von balou
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    AW: trinkgeld

    @ JOJO40

  11. #10
    Registriertes Mitglied Avatar von Marius
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    AW: trinkgeld

    Jürgen, du müsstest dann beim Bezahlen immer dazu sagen: "Die Grimms haben das längst klargestellt: Ich bin wirklich zufrieden mit Ihrer Dienstleistung, aber meine Meinung zur Bedeutung des Wortes Trinkgeld verbietet mir die Herausgabe eines solchen. Bitte denken Sie nciht, dass ich ein Geizhals bin oder dass ich mit Ihrer Leistung nciht zufrieden gewesen wäre!"

    Ansonsten wird man genau Letzteres von dir denken.
    Wo immer du hingehst, dort bist du dann.

    "Das Letzte und Höchste zu wissen bleibt dem Menschen unerreichbar. Dafür möge er die Welt und nicht am wenigsten sich selbst mit leiser Ironie sehen. Was Natur und Schicksal gewähren, genieße er vergnügt und entbehre den Rest; nie geneigt, die Welt für ein Elysium oder für eine Hölle zu halten." C. M. Wieland

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