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In Deutschland gibt es an einer UNI einen Spezialisten für Olivenöle. Der mit einen aufwendigen Verfahren Öle / Olivenöle auf Ihre Qualität prüft. Der hat schon manche Skandalproduzenten aufgedeckt. Auch große Handelsketten mußten Ihre Werbung schon kräftig korrigieren und eingestehen das ihre hochgeprisene Ware nur unterster Durchschnitt ist. Ebenfalls kam raus daß bei LIDL eines der besten Olio´s unter den Supermarktketten zu haben ist. Mit seinen unbestechlichen Verfahren ist dieser Mann weltweit gefüchtet in der Ölbranche.
Aber macht es doch einfach wie ich. Probiert jedes Öl das euch interessiert mit einen kleinen Löffel oder am besten mit Weißbrot. Schmeckt es, dann kauft es. Auch Ölivenöl ist Geschmachsache und der ist bekanntlich vielfälltig. Ich mag milde Öle mit kurzen Abgang und milder Säure. Meine letzten Öle habe ich auf der Tourismusmesse in München gekauft, an einem Stand aus der Toskana und aus Ligurien ( I ), Mann hatten die eine rassige, schwarzhaarige Schönheit dort stehen. Gruß Richy
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Nichts ist aufregender als die Ungeduld auf das Besondere ( by Richy ) Meine Bilder im Photoforum
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Zitat:
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Habe hier als ambitionierter Olivenöl-Freak mit gelesen.
Also Meneghetti in der Nähe von Bale/Valle, tief im Gebüsch und nach einer ungemütlichen Fahrt auf einer Schotterstraße erreichbar, fühlt sich als Hohepriester und verkauft tatsächlich das Olivenöl zu Presien wie ein Apotheker! Ich war ein Mal vor sechs Jahren dort - und mir ist die Arroganz sauer aufgestoßen. Zuzic in Tar war früher einer der besten und preislich auch noch verträglichsten der bekannteren Olivenbauern. Die sind aber - wie viele andere kleinere Olivenproduzenten und Geheimtipps - aber meist schon im Mai ausverkauft. Bei bekannteren Oliven-Produzenten, etwa den Ipsi in der Nähe von Livade war vor einem Jahr die 0,75 L Flasche nicht unter 120 Kn zu haben gewesen. Da bald im Oktober wieder die Olivenöl-Saison ausbricht und bis etwa Mitte November andauert: Im Vorjahr war bei den Ölmühlen der Preis einheitlich 90 bis 95 Kune (etwa 13,60 €) pro Liter. Gebinde sind mit zu bringen und manche, etwa die in Vodnjan, verkaufen nur in Gebinde von 3 Liter aufwärts. Dort kann man auch (manchmal, aber nicht immer!) probieren. Es ist meistens ein Blend verschiedener Olivensorten von verschiedeenen Anlieferern bzw. Olivenbauern, die dort gegen Naturallohn extrahieren lassen. ("Gepresst" wird schon lange nicht mehr, sondern in modernsten italienischen Pieris-Extraktionsanlagen das Öl extrahiert). Die Ölqualität hängt von mehreren Faktoren ab, etwa den Sorten bzw. deren Mix, dem Reifegrad sowie vor allem, wie sauber (ohne Blattwerk usw.) die Oliven an die "Mühle" angeliefert und dort prozessiert werden. Wie beim Wein mit dem Rebeln werden die hohen Qualitäten von Hand sorgfältig verlesen. Die frischen Oliven sollen zuvor auch nicht lange gelagert sein und in Schichten nicht höher als 6 Zentimeter... In den Extraktionsanlagen, die meist im Naturallohn arbeiten - ein bestimmter Anteil des extrahierten Öls gehört der "Mühle" - , erfolgt für jeden Anlieferer die Extraktion individuell und getrennt. D.h. es werden die Oliven eines jeden Kunden nach einander eingegeben und verarbeitet (batch-to-batch) und nicht zweier mit einander vermischt. Bei dem Öl, das man in der Ölmühle kaufen kann, handelt es sich im Regelfall um vermischtes von verschiedene Olivenproduzenten. Die größte Olivenverarbeitungsanlage ist die von Agroprodukt in Vodnjan und die erzeugt in der Saison an die 100 Tonnen Olivenöl. Kann jedoch zwischenzeitlich sein, dass die der Agrolaguna in Porec in der ul. Vlasic im Gewerbegebiet hinter dem großen Konzum-Markt, die vor allem Oliven aus den riesigen unternehmenseigenen Plantagen verarbeitet, bereits einen höheren Durchsatz hat. Wer sich interessiert und sich Durchprobieren will: Im Dezember findet in Tar eine Art "Olivenölmesse" der frischen Ernte statt und auf der Vinistra Ende April/Anfang Mai präsentieren sich die größeren Ölibvenölproduzenten ebenfalls zu einem Contest. Übrigens sind die Extraktionsrückstände ein hochwertiges und sehr begehrtes Schweine-Futtermittel! |
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Ich habe mal im Internet nach Meneghetti nachgeforscht und folgenden Artikel, der meines Erachtens sehr interessant ist ausgegraben:
http://www.alpe-adria-magazin.at/mag.../AAM_44-56.pdf da ist ein Preis von 18 Euro für den viertel Liter angegeben. Das war 2007. Der Artikel ist aber auch sonst lesenswert. Probieren konnten wir überall. Teilweise mit Brot, teilweise mit dem Löffel. Gruß Wolfgang |
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Zitat:
Ich war letztes Jahr im Okt/Nov für einige Zeit auf der Insel Korcula bei der Olivenernte dabei und habe alles verfolgt: von der Ernte mit der Hand, bis zum Abfüllen des Öls- da wurde nichts vermischt. http://www.istrien.info/forum/thema16629.html OLIVENERNTE auf der Insel Korcula http://www.istrien.info/forum/thema16655.html Herstellung von Olivenöl Die erste Kaltpressung ( es wird übrigens nur einmal gepresst) der garantiert ungepritzten Oliven wurde 2007 zu 70 bis 90 Kuna pro Liter direkt vom Anbauer verkauft. ( Ein angemessener Preis, wenn man die viele Arbeit bedenkt) Ein köstliches Öl – leider wird die Vermarktung in Süddalmatien noch nicht so professionell gemacht und es gibt nach guten Ertragsjahren ( z.B .2005, 2007..) noch bis den Spätsommer genügend Olivenöl zu kaufen. In der Toskana wollte mir auch jemand mal einen Viertelliter Olivenöl zu 12 Euro verkaufen… natürlich war der Geschmack anders als der von den Oliven der Sorte „Lastovka“ auf Korcula – aber die Qualität war ähnlich. Nein, danke, habe ich bei diesem Preis gesagt. Gruß, ELMA |
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Zitat:
Denn das auf "Vermischtes" bezog sind ausschließlich (!) darauf, dass in den Extraktionsanlagen das ihnen verbleibende Olivenöl aus der "Mahlprämie" ( so hieße das bei Getreide usw.) von verschiedenen kleineren Anlieferern eben vermischt und so verkauft wird. Hatte ich doch verständlich genug geschrieben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Korcula in der Ölmühle, wo Dutzende Olivenbauern anliefern, das als Naturallohn verbleibende Olivenöl schön säuberlich in 5, 10 und 20 Liter Behälter getrennt aufbewahrt und daraus verkauft wird... Etwas Anderes ist es, wenn bei Ölmühlen von Käufern bereits bei den Olivenbauern geordertes und bezahltes (!) Öl gleich direkt aus der entsprechenden Charge an der Extraktionsanlage abgeholt wird. (Machen häufig Vertreter der gehobenen Gastronomie). Dann ist es eben nur das aus den Oliven des betreffenden Produzenten extrahierte - und nicht ein Vermischtes. |
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Meines Erachtens nach ist der Unterschied schon gravierend. Wir haben selbst ein paar Bäume und bekamen daraus letztes Jahr einen Liter Öl. Es schmeckt einfach würziger und außerdem weiß man dann auch genau wo es her kommt. Wenn man den Olivenbauer selbst kennen gelernt hat, kann man sich auch nach seinen Anbaumethoden erkunden. Mittlerweile gibt es auch Bauern, die sich dem natürlichen Anbau ohne chemische Dünger zugewandt haben. Na ja, wie heißt es doch so schön ...da weiß mann was man hat.
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Habe da was:
Im vergangenen Jahr ernteten sie immerhin 34 000 Tonnen davon. Daraus konnten 6200 Tonnen Olivenöl gewonnen werden - eine verschwindend geringe Menge angesichts der weltweiten Produktion von 2,5 Mio. Tonnen Auszug hiervon http://www.welt.de/welt_print/articl...venbaeume.html LG Susi
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