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  #21 (permalink)  
Alt 23.11.06, 20:08
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Ich sage nur , Söhne neigen eher zu Mutteseite ( ist ja bekannt) also bist du ein Kroate der unbedingt Slovene sein will ?

Und wenn ihr Slovenen so stark glaubt das ihr Recht habt bezüglich der Bucht von Piran warum wollt ihr dann die Internationale Arbitrage vermeiden ? Ich kanns dir sagen, weill das Internationale Gesetz euch nicht passt in diesem Fall.
Und das ihr so "wundfrei" aus Jugoslawien ausgeschieden habt könnt ihr nur den Kroaten verdanken die die JNA ( Jugoslawische Volksarmee) gehindert haben verstärkung nach Slowenien zu schicken..............Bei Varazdin, bei Cakovec sonst hätten die euch platt gemacht.

Ich war damals dabei als wir der JNA den Weg versperrt haben ................also ruhig Blut ..........bitte!

In den 70er Jahren, der kroatische Frühling ..........da habt ihr gesagt " wir Slowenen bauen einen Tunnel unter Kroatien zu unseren Brüder Serben !"

Wie auch immer, warum wollt ihr den unbedingt den Zugang zur offener See über Krotiens? Warum sagt ihr den Italienern nicht ...........Tito hat damals Trieste aufgegeben um Istrien zu bekommen ( dazu gehört etwas mehr Geschichte über die du von unserem Mitglied Soline Unterricht bekommen kannst ) habe leider keine Zeit Heute um dir Fakten und nur Fakten zu präsentieren aber ich komme noch drauf wenn dieser Tread nicht geschlossen wird .
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  #22 (permalink)  
Alt 23.11.06, 20:15
HB58
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Kloppt Euch weiter, dann wird der sicher geschlossen.
Wäre nicht das erste Mal, leider.
Sachlichkeit geht immer mehr verloren.
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  #23 (permalink)  
Alt 23.11.06, 20:18
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Hey Zagorac, warum diesen Thead schließen, wenn er sachlich bleibt...

an geschichtlichen Fakten kommt eh keiner vorbei, wir möchten und wollen auch die Geschichte der Kroaten und benachbarten Staaten kennen lernen auch deren Sichtweisen...

ich mag es, wenn man sich sachlich, streitbar darüber auseinandersetzt

was ich nicht verstehe, warum haben es die Slowenen in kürzerer Zeit geschafft in die EU zu kommen und die Kroaten nicht...

ich hab da auch noch viele Fragen...

also los, versuchen wir es doch mit Eurer Hilfe sachlich und verständlich für alle hier im Urlaubsforum!

burki
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  #24 (permalink)  
Alt 23.11.06, 20:24
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*sachlich* wenns um Politik geht? Das klappt ja nicht mal im friedlichen Deutschland...jedenfalls nicht bei dem Käse den unsere Politiker verzapfen. Wie soll es dann erst zwischen Kroaten und Slowenen klappen?
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Lutz
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  #25 (permalink)  
Alt 23.11.06, 21:12
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Zitat:
Zitat von Lutz
*sachlich* wenns um Politik geht? Das klappt ja nicht mal im friedlichen Deutschland...jedenfalls nicht bei dem Käse den unsere Politiker verzapfen. Wie soll es dann erst zwischen Kroaten und Slowenen klappen?
Wir sind auch friedlich,vergleiche es mal mit der Rivalität zweier Nachbardörfer,so ähnlich ist es zwischen Slowenen und Kroaten


na dann bis Morgen!
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  #26 (permalink)  
Alt 23.11.06, 21:16
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@Burki

Slowenien hat es geschaft weil die Tendenz des verstorbenen Präsidenten im Krieg in Bosnien , Bosnien mit den Serben zu Teilen ein grosses Verhängnis war.

Die kroatischen Politiker waren nicht in der Lage die unter Kriegsverbrechen verdächtigten Generäle dem Tribunal zu stellen, und es liegt auch in der Natur der EU .........vor allem GB die sehr gute Verbindungen zu serbischen Königshaus , und der blauäugikeit der EU um jeden Preis den zerfall der YU zu verhindern......

Die Slowenen brauchten keine Lobby .........sie hatten genug EU Firmen ansässig ( CIMOS KOPER ...........Citroen..........REVOZ NOVO MESTO .........RENAULT, SATURNUS .........war immer HELLA und jetzt ist es 100% HELLA LUX..........Black & Decker, AEG )............das alles war dank der Kroaten die verhindert haben das die JNA die Slowenen überwältigt in dem sie denn Weg der selben versperrt haben und dafür selbst die sg " BALVAN REVOLUTION" ( Baumstamm Revolution als Sinonym für Strassensperren der Serben mitten in der Urlaubsseson) und darauf dann den Krieg. Eben die slowenische Industrie wurde nicht zerstört und produzierte munter weiter .............so um den billigen Kosten zu jagen, wurde der Weg der Slowenen in die EU beschleunigt......

Kroatien blieb als Geisel der restlichen Republiken und soll möglichst warten bis SERBIEN und Bosnien und Mazedonien so weit sind das sie auch beitretten können , ..........Jugoslawien ist tot , es lebe Jugoslawien , weil ihr Kroaten nicht unsere Empfehlung folgen wolltet und euch doch unabhängig gemacht habt , jetzt werdet ihr WARTEN MÜSSEN um wieder in der EU mit dem Rest von dem ihr euch abspalten wolltet unter einem Dach wieder zu sein.

An Kroatien haftet auch das negative Erbe das Serben 50 Jahre immer wieder behauptet haben Kroaten sein faschistisch ...........weil sie die NDH damals vom Adolf geschenkt bekamen..............keiner sprach von den Cetniks und das die Alierten fast bis zum ende des 2 Weltkriegs den Draza Mihajlovic als kämpfer gegen die Nazis unterstützt haben.

Erst als die Alierten eine Komission zum Tito sendeten kam die Wahrheit raus.......und Tito und Partisanen bekamen dann westliche unterstützung........( bis dahin da sie komunistische Ideen hatten waren sie den Amis notorisch kranken gegen etwas rotes und den Briten nicht so vornehm) ..............ist ne lange und komplizierte Sache ...........da kann man Bücher drüber schreiben ............ich habe es in kürze versucht jetzt ...............aber es ist immer noch nicht der ganze Sinn getroffen.........
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  #27 (permalink)  
Alt 23.11.06, 21:25
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@ Zagorac,

ich fände es besser bei politischen Diskussionen etwas toleranter zu sein, auch in der Ausdrucksweise - dies ist doch ein Reiseforum und kein Plenarsaal. Und obwohl ich das Land seit vielen Jahren kenne, würde ich mir eine Beurteilung dieser Art auch nicht zutrauen.
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  #28 (permalink)  
Alt 23.11.06, 21:42
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@Lutz

ich sagte ja man kann Bücher drüber schreiben, ansonsten der erste Teil ist meine Sicht warum die Kroaten es nicht schaffen , der Rest ist Geschichte ..........

Bei allen diesen hin und her der EU zum beitritt Kroatiens, ( ich war immer verfächter das wir beitretten sollen) kommt mir langsam so vor als Kroatien wäre eine Braut die sich anbietet und der Bräutigam will sie doch nicht.

Da beware ich doch lieber meinen Stolz, mache selbst weiter so wie ich am besten kann, es wird Zeit kommen wo dann der Bräutigam sieht die Braut ist gar nicht so schlecht ............aber dann bekommt er ein riesiges KÖRBCHEN von der Braut .......so gehts im realen Leben auch oder nicht ?
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  #29 (permalink)  
Alt 24.11.06, 16:01
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Zdravo Zagorac,

ich glaube das wird ein langer Istrienforumsabend
neige da hast du recht mehr zur Mutterseite ,liegt wohl in der Natur des männlichen Menschen ,fühle mich als Histrier und so wie ich es kenne, geht die Staatsangehörigkeit nach dem Vater, außer die haben mich verarscht aber das kläre ich noch heute!

Also ich muß erst mal erwähnen das deine zwei emotional geschrieben Beiträge, sehr an den sogenannten Stammtischpatriotismus heranreichen. Werde mal versuchen dir ein etwas anderes Bild der Dinge zu vermitteln.....
nach dem slowenischen Außenminister hat er nichts gegen eine Arbitrage ,aber wenn dann sollen alle offenen Streitfragen behandelt und aus der Welt geschafft werden ( http://volksgruppen.orf.at/slowenen/...stories/37708/ ) Ich denke das sie, ist ja auch offensichtlich den bevor stehenden EU-Beitritt Kroatiens als Druckmittel benutzen ,was auf der politischen Ebene auch einen Sinn macht, auf der Zwischenmenschlichen nicht. Aber mal ehrlich, würde die kroatische Politik an Sloweniens Stelle sein, glaubst du sie würden es nicht versuchen? Das selbe Spiel hat Italien mit Slowenien gespielt ,als es um den slowenischen EU-Beitritt ging, Die wollten 7000 Immobilien zurück, das heißt die ganze slowenische Küste .Mit denen werdet ihr auch noch eure helle Freude haben ,was ein Glück das Berlusconi nichts mehr zu melden hat!


Was ist das für eine Scheinheilige Argumentation mit Triest, dort wurde ein völkerrechtlicher Vertrag "Der Vertrag von Osimo das erst 1975 solange haben diese Verhandlungen gedauert" unterschrieben, genau solch ein Vertrag wurde nie zwischen Slowenien und Kroatien ausgehandelt, doch ausgehandelt schon nur nicht durch den Sabor ratifiziert und die Frage Piran verkommt seit dem zum Stimmenfangbecken für Nationalisten beider Seiten.

Keine Ahnung wer dieser oder diese Soline ist, die Geschichte der Stadt Triest oder Istriens ,die in den letzten Jahrhunderten von vier Volksgruppen bewohnt war bzw von drei noch ist ,na gut jeden Sommer auch wieder von vier, brauchst mir nichts zu erzählen ,den zum Glück läßt sich solch eine Geschichte nicht leicht verfälschen und das von keinem.Kannst ja dann meine Antwort später an Hr.Rink lesen!


Jetzt komm ich zu dem Abschnitt der mich schon ein wenig beunruhigt ,sag mal wer hat dir den diesen Floh ins Ohr gesetzt ? erst mal hat Slowenien mit Sicherheit nichts Kroatien zu verdanken und Kroatien nichts Slowenien ,es ist allein der Umstand das es in Slowenien keine serbische Minderheit gab, die durch Slobos großserbische Politik instrumentiert werden konnte um einen Staat im Staat auszurufen und einen Bürgerkrieg anzuzetteln, das ganze liest sich so als ob Kroatien-Slowenien verteidigt hätte ,nur mal so zu Info am Rande Slowenien hatte schon lange vorher für den Fall der Fälle vorgesorgt und eine funktionierende Armee(TO) geschaffen ,was leider Kroatien viel zu spät tat. Dann kommt noch dazu das diese Jugoslawische Armee völlig unmotiviert war, zu tausenden desertierte und sich ergab ,was deine Verstärkungen angeht keine Ahnung, ich weiß nur eines das eine Panzerkolonne bei Ormoz gestellt wurde, eine hat es bis Gornja Radgona geschafft, eine wurde im Krakovski gozd gestellt und eine bei Trebnje, alle kamen sie aus Richtung Kroatien
http://sl.wikipedia.org/wiki/Slika:S...an_war_map.jpg
was heiß "Platt gemacht "es war gar nicht ihr Ziel Slowenien Platt zu machen, es war der zaghafte Versuch ich schreib es mal vorsichtig von nochjugoslawen, Jugoslawien zu retten....was natürlich Slobo voll den Ball zugespielt hat, jetzt konnte er die Reste der Jugoslawischen( Slowenen und Kroaten gab es nicht mehr in ihr)Armee voll gegen Kroatien einsetzen, was von Anfang an sein Ziel war.
Während des 10 Tage Krieg hat sich ein riesiger Militärkonvoi aus Richtung Belgrad nach Norden in Bewegung gesetzt ,ich kann mich noch erinnern wie wir alle gezittert haben, das Ziel war aber nicht Slowenien sondern von Anfang an Slawonien, genau diese Einheiten haben, mit Hilfe der Langbärtigen Filzlausbanden Slawonien verwüstet.

„In den 70er Jahren, der kroatische Frühling ..........da habt ihr gesagt " wir Slowenen bauen einen Tunnel unter Kroatien zu unseren Brüder Serben !"

Dieser Satz disqualifiziert dich nun vollends ,du glaubst wohl auch das Slowenen sogenannte Alpenserben sind!
Ich frage mich nur wer zuerst mit allen den verbundenen Risken die Unabhängigkeitsbestrebungen zunächst alleine getragen hat, wer hat den Kongress der KPJ 90 verlassen und wurde mit einem Boykott und Kriegsdrohungen belohnt. Siehst du solche verrückten Vorwürfe, lösen dementsprechende Gegenreaktionen aus. Genau das ist das Problem zwischen Kroaten und Slowenen, jeder pocht auf seine Wahrheit, egal wie verrückt sie ist!

Pozdrav!
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  #30 (permalink)  
Alt 24.11.06, 19:11
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Zitat:
Zitat von F. Rink
Zitat:
Zitat von Janez
3.was willst du den nachweisen???
Das hier
Zitat:
Zitat von F. Rink
daß man auf die Rückgabe der von Tito "geschenkten" Küstenregion bestehen könnte.

Die werden dann recht schnell friedlich sein, da Slowenien ansonsten ein reines Binnenland sein würde ......
Zitat:
Zitat von Janez
zdravo Svabo konnte es mir einfach nicht verkneifen
Nema problema !
Zdravo Fred,

ich schrieb.....

1.Istrien war vor 1945 nie kroatisches Hochheitsgebiet nicht mal annähernd,es wurde im Norden überwiegend von Slowenen bewohnt,im Süden von Kroaten,in den Küstenstädten in einem schmalen Streifen(von Triest bis runter nach Pula)war es überwiegend von Italienern bewohnt.
2.Tito hat niemanden was geschenkt,sondern die slawischen bewohnten Gebiete an Jugoslawien bzw an Kroatien und Slowenien angeschlossen und vorallem hat er Slowenien nichts auf Kosten der Kroaten geschenkt.

Hier hast du einige Interessante Vorträge und Artikel zu diesem Thema http://www.uni-koeln.de/phil-fak/soe...6/worsdorf.htm

ich habe die für unsere Diskussion interessante Abschnitte herausgesucht....

Im 20. Jahrhundert trafen hier mit Italienern, Slowenen und Kroaten gleich drei »verspätete Natioinen« aufeinander. Es genügt, sich die wechselhaften Geschicke der größten Stadt Stadt des heutigen slowenischen Küstenlandes vor Augen zu halten. Wer um 1900 in der istrischen Hafenstadt Capodistria geboren wurde und nicht auswanderte, der verbrachte seine Kindheit als Untertan des österreichischen Kaisers. Die österrreichisch-ungarische Volkszählung von 1910 ergab, daß in der Kommune Capodistria (Stadtzentrum und zur Gemeinde gehörige ländliche frazioni) 9340 Italiener, 2278 Slowenen, 154 »Serbokroaten« und 74 Deutschösterreicher lebten.

Die Slowenen in Italien
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/soe...6/pirjevec.htm

zu Triest......

Vor dem Ersten Weltkrieg
das Gebiet des späteren Freien Territoriums Triest gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Österreich-Ungarn (Kronland Österreichisches Küstenland), dessen wichtigster Hafen Triest war. Die ländlichen Gebiete Istriens und der Karstregion um Triest waren mehrheitlich von Slawen besiedelt, im Norden von Slowenen und im Südosten von Kroaten. Die Einwohner von Triest, Fiume und der Städte Istriens waren dagegen mehrheitlich Italiener, daneben gab es in einigen Städten (vor allem in Triest) auch bedeutende deutschsprachige Minderheiten. Mehr als 80 % der Einwohner des FTT sprachen italienisch, 11% sprachen slowenisch, 5 % kroatisch, 1% deutsch.

Am 10. Februar 1947 wurde in Paris von den Alliierten ein Friedensvertrag mit Italien unterzeichnet, der die Errichtung des Freien Territoriums Triest unter dem Schutz der Vereinten Nationen vorsah.

Das Territorium sollte in zwei Zonen eingeteilt werden:

Zone A im Norden mit einer Fläche von 222,5 km² und 262.000 Einwohnern umfasste hauptsächlich Triest und wurde von britischen und US-amerikanischen Soldaten besetzt.
Zone B mit einer Fläche von 515,5 km² und 71.000 Einwohnern umfasste den Nordwesten Istriens und wurde von der Jugoslawischen Volksarmee besetzt.
Formell entstand das Territorium am 15. September 1947, dem Tag des Inkrafttretens des Friedensvertrags. Mit der Proklamation Nr. 1 richtete der Kommandant der britisch-US-amerikanischen Streitkräfte in seiner Eigenschaft als Militärgouverneur eine „provisorische Verwaltung“ für die Zeit bis zur Bestellung eines Gouverneurs durch den UN-Sicherheitsrat ein. Da ein Gouverneur nie bestellt wurde, dauerte dieses Provisorium bis zur Auflösung des Territoriums 1954 an.

Bevölkerung
Nach Schätzungen der Alliierten Militärregierung lebten 1949 in der Zone A 310.000 Einwohner, darunter 239.200 Italiener und 63.000 Slowenen.

Die jugoslawische militär-kommunistische Volkszählung von 1945 (die für die Westalliierten als ganz unzuverlässig galt) ergab für die spätere Zone B eine Einwohnerzahl von 67.461, darunter 30.789 Slawen, 29.672 Italiener und 7.000 Einwohner unbekannter Nationalität. Heutige italienische Quellen gehen hier von einem wesentlich höheren Anteil der italienischen Bevölkerung aus (54.000 Italiener, 12.000 bis 17.000 Slawen). Nur slowenische Quellen sprechen von einem höheren Anteil der slowenischen Bevölkerung.

Angaben von 1946 gingen für das gesamte Territorium von folgenden Werten aus: Gesamtbevölkerung 330.000, davon 278.000 Italiener (84 %), 35.000 Slowenen (11 %), 13.000 Kroaten (4 %), 4.000 Deutsche bzw. deutschsprachige Altösterreicher (1 %).

Geographische Verteilung der Sprachgruppen
Italienisch wurde hauptsächlich in der Hauptstadt und den wichtigsten Orten an der Küste gesprochen (Duino, Grignano, Triest, Muggia, Capodistria/ heute Koper, Isola/ heute Izola, Pirano/ heute Piran, Portorose/ heute Portorož, Santa Lucia di Portorose/ heute Lucija, Salvore/ heute Savudrija, Umago/ heute Umag, Daila/ heute Dajla und Cittànova/ heute Novigrad), außerdem im Hinterland von Muggia, Capodistria, Isola, Pirano, Buie und Umago. Nach der letzten k.u.k Volkszählung von 1910 lebten in den Küstenstädten 98 bis 100 % Italiener. In Pirano und Isola zum Beispiel, wohnte 1910 kein einziger Slawe.

Der Großteil der slowenischen Bevölkerung lebte am Karstplateau zwischen Štivan/San Giovanni di Duino im Norden und Šmarje im Süden. Außerdem kamen viele Slawen nach 1880 als Gastarbeiter in die gemischtsprachigen Gebiete, in einige Stadtteile und die Umgebung der Hafen- und Industriestadt Triest (Barkovlje/Barcola, Sveti Ivan/San Giovanni und Škedenj/Servola), dann oberhalb von Muggia (Hrvatini/Crevatini, Škofije/Albaro Vescovà) und auch ins Hinterland von Koper/Capodistria. Nachdem Italienisch in den städtischen Zentren überwog, und nicht zuletzt auch wegen der vorangegangenen Italianisierung während der 1920er- und 1930er-Jahre, beherrschten die meisten Slowenen auch Italienisch.

Die kroatische Bevölkerung lebte im Süden des Territoriums und stellte die Mehrheit in den Dörfern des istrianischen Karsthinterlands um Topolovec/Belvedere, während sich die deutschsprachige Bevölkerung auf Triest konzentrierte.

Von den 18 Gemeinden wiesen im Jahre 1947 sieben kleine ruralische Gemeinden eine slowenische Mehrheit auf: Nabrežina, Zgonik, Repentabor, Dolina (jeweils in der Zone A), Marezige, Dekani und Šmarje (jeweils in der Zone B). Die übrigen 11 Gemeinden gab es eine italienische Bevölkerungsmehrheit. Keine Gemeinde hatte eine kroatische Mehrheit.

In den städtischen Zentren entlang der Küste waren die Grenzen zwischen den ethnischen Gruppen im allgemeinen klar umrissen, mit unterschiedlichem Sprachgebrauch und Nationalgefühl sowie gewissen kulturellen Eigenheiten. Im ländlich geprägten istrianischen Hinterland dagegen verschwammen die Differenzen zwischen den Ethnien bisweilen. So sprach ein Teil der Bevölkerung im Hinterland einen gemischten italienisch-slawischen Dialekt mit venezianischen, slowenischen und kroatischen Elementen. Diese Mischung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die auf dem Land in Julisch-Venetien, Istrien und Dalmatien lebenden Slawen seit Jahrhunderten in einer zwei- oder mehrsprachigen Umgebung lebten. Die damalige wirtschaftliche und kulturelle Dominanz der Italiener – unter anderem entstanden aus der bis ins späte 18. Jahrhundert von der Republik Venedig im adriatischen Raum ausgeübten Vormachtstellung – äußerte sich unter anderem auch dadurch, dass die slawische Kultur von der italienischsprachigen Bevölkerung völlig ignoriert wurde und praktisch niemand die Sprachen der slawischen Nachbarn erlernte – ein Trend, der bis heute anhält.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freies_Territorium_Triest

noch mal eine kleine Zusammenfassung mit Bild......





Von den 18 Gemeinden wiesen im Jahre 1947 sieben kleine ruralische Gemeinden eine slowenische Mehrheit auf: Nabrežina, Zgonik, Repentabor, Dolina (jeweils in der Zone A), Marezige, Dekani und Šmarje (jeweils in der Zone B). Die übrigen 11 Gemeinden gab es eine italienische Bevölkerungsmehrheit. Keine Gemeinde hatte eine kroatische Mehrheit.

und um es zu verdeutlichen eine historische Sprachenkarte von 1910.....




So weit so gut,
wenn man sich nun die Geschichte Istriens anschaut,dort herrschten Venezianer,Habsburger,Italiener und die KuK-Monarchie,über eine mehrheitlich slawische Bevölkerung,niemals aber eine slawische Dynastie.Nun kannst du dir selber ein Bild machen ob deine
patriotischen Istrianer mit der Behauptung daß man auf die Rückgabe der von Tito "geschenkten" Küstenregion auf Kosten Kroatiens im diesem Fall richtig liegen,eher sieht es so aus wenn man schon von Geschenken redet,das Tito zum Glück für uns Slowenen und Kroaten beide beschenkt hatte
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