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Zitat:
Genau so ist es, und am Beispiel der Schweiz oder Norwegen kann man sehen, dass es auch ohne EU-Beitritt geht. Bezüglich der oftmals angesprochenen Reisefreiheit würde auch ein Beitritt zum Schengener Abkommen ausreichen. |
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Zitat:
Wenn ich sarkastisch sein darf: NOR und CH wären wegen ihres ungeheuer hohen Lebensstandards Großzahler in der EU. Ein Aufrechnen gegen die Gewinne ist fast unmöglich. Auch ohne Mitgliedschaft profitieren beide Länder. Bei den Kroaten sehe es aber umgekehrt aus, sie würden profitieren ... und nicht zu den "Zahlern" gehören ... Oder hat Kroatien den Lebensstandard (BIP/pro Kopf) dieser Länder ? Oder besteht eine reale Chance diesen zu erreichen ? Könnte sich Kroatien zur Bankernzentrale der Welt entwickeln ? Besteht die Chance auf Ölfunde und den Export dieser Energie ? Übrigens ... Norwegen ist bereits der neuntgrößte Nettobeitragszahler der EU, obwohl sie Nichtmitglied sind ! Ich könnte noch vieles schreiben ... nur so viel ... um sich aus einem Wirtschaftsbündnis heraushalten zu können, bedarf es anderer Umstände wie sie HR vorzuweisen hat.
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Grüße Jürgen Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden
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claus-juergen (22.01.09), Krista Schifferer (22.01.09) | ||
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Hallo,
mal aus meiner Sicht etwas Grundsätzliches zu Bündnissen: Bündnisse werden i. R. zwischen gleichberechtigten Personen oder Staaten, lt. Wiki meist zeitlich befristet, geschlossen. Wenn also David mit Goliath ein Bündnis schliesset, kann wohl von Gleichberechtigung kaum die Rede sein. Bündnisse wurden (Nato) und werden mit dem Zweck gegründet, einen noch größeren Goliath zu erschaffen, der seinerseits dann noch besser diktieren kann wo es langgeht, egal ob wirtschaftlich oder militärisch. Dabei bleiben die Nichtbündnispartner auf der Strecke. Ich halte deshalb Bündnisse für nicht mehr zeitgemäß. Ziel in unserer Zeit sollte es doch aber wohl sein, dass ALLE Staaten gleichberechtigt in einer Völkergemeinschaft möglichst friedlich zusammenleben. Auch ohne Bündnisse sind auf der Basis z.B. bilateraler Abkommen Regelungen möglich, die die von uns so geliebte Freizügigkeit gewährleisten. L.G. Wolli |
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Zitat:
man sieht du bist ein guter Mensch, wirklich nicht zynisch gemeint. Aber die Realität sieht eben anders aus. Es sind doch die politischen und religiösen Machtansprüche, die Bündnisse auslösen. Natürlich thront über diesen Dunstkreis die Hochfinanz (wie wir gesehen haben) und in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsbündnisse. Wir haben doch alle mitbekommen, wie sich nach dem Zerfall der Sowjetunion sofort die Krakenarme über die Randgebiete von Russland niedergelegt haben. Auswirkungen auf Wirtschaftsbündnisse wurden da noch hintan gestellt, in erster Linie ging es um politischen Machtzuwachs. Da wurde auch bekannte Korruption in diesen Ländern ( bis heute nicht beseitigt) in Kauf genommen. Noch schlimmer sehe ich es , dass auch über die Ukraine und Georgien ein Auge geworfen wurde, was uns als Natomitglieder in weitere Zwänge bringt. Also, es ist einfach Zweierlei Maß, was gewünscht wird und wie die Realität, gepaart mit Machtansprüchen aller Art , aussieht. Und Bündnisse nicht mehr für zeitgerecht halten, das Gegenteil ist der Fall. Sieh dir nur die bereits zementierten und stets forcierten Machtansprüche der islamistischen Welt an. Inzwischen gar nicht mehr nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein. Zwischenzeitlich wird unverhohlen der politische Einfluss vergrößert. Oder siehe das Problem der Einwanderer. Hier hat eine völlig falsche Weltpolitik zu solchen Auswüchsen geführt. Und jetzt gilt es (nicht nur) im europäischen Rahmen dagegen zu halten. Stell dir nur vor, es gäbe die EU nicht und Italien z.B. müsste allein mit dem afrikanischen und sonstigen Ansturm fertig werden? Geht doch nicht, musst du selbst zugeben. Ich für meinen Teil, finde , dass es in dieser globalen Welt keine Alternative zu Bündnissen gibt. wallbergler
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Reich ist, wer verzichten kann! Meine Bilder im Photoforum
Meine Reiseberichte
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hallo,
ergänzend zu den ausführungen von jürgen möchte ich noch die beispiele spanien und portugal anführen. beide länder sind seit etwas mehr als 20 jahren mitglieder der eu. wenn man das damalige pro-kopf-einkommen mit dem heutigen dieser länder vergleicht, sieht man, wie stark der lebensstandart hier gestiegen ist. spanien ist heute auf den gebieten energie, telekommunikation oder banken zumindest in europa mit führend. auch in südamerika spielt spanien heute eine wesentlich bedeutendere rolle im wirtschaftsleben als noch vor zwei jahrzehnten. meines erachtens hat die einbindung dieser staaten in die eu mit dazu beigetrgen, dass diese entwicklung möglich war. natürlich trug auch der tourismus hierzu bei. insgesamt glaube ich, dass kroatien nach einem beitritt eine ähnliche entwicklung nehmen kann wie die iberische halbinsel. wolli, deiner meinung kann ich mich nicht vollständig anschliessen. die eu ist in erster linie ein wirtschaftsbündnis, welches vor allem uns als exportnation vorteile bringt. die freizügigkeit für uns als urlauber ist ein nebenprodukt. die nato ist ursprünglich das gegenstück zum warschauer pakt gewesen um die westeuropäischen staaten vor dem expansionsdrang der sowjets zu schützen. heute stellt die nato ein staatenbündnis dar, welches nicht nur angriffe von drittstaaten abwehren soll sondern auch gegen extremismus, terrorismus, ja sogar piraterie wie aktuell vor somalia gerichtet ist. wer hat denn, allerdings erst nach jahrelangem zögern, dem mörderischen treiben eines slobodan milosevic und seiner helfer einhalt geboten? erst die nato im kosovo-krieg! alle staaten können schon allein deshalb nie aufgenommen werden weil bei ca. 200 ländern auf der erde es leider immer noch staaten gibt und, die geschichte lehrt es uns, auch künftig geben wird, die aggressiv im innern wie auch den nachbarstaaten gegenüber sind. somit können diktaturen wie nordkorea, kuba, china oder der iran nie mitglied in der nato werden. ich glaube, ein bündnis wie die nato ist heute genauso aktuell wie zu zeiten des kalten krieges. wie soll denn beispielsweise ein kleines land wie zypern, unter deren flagge viele schiffe meist aus steuerlichen gründen über die weltmeere fahren, seine schifffahrt schützen. mir ist auch klar, dass der "goliath" usa mit uns "davids" auch deshalb ein bündnis schliesst, weil er uns ja seine waffen und militärische ausrüstung verkaufen will. allerdings nützt die vereinheitlichung im nato-rahmen auch der deutschen rüstungsindustrie. sind wir froh um unsere mitgliedschaft in nato und eu. die vorteile überweigen! grüsse jürgen2
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Träume nicht dein Leben sondern lebe Deinen Traum! |
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burki
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P.S. Die Rechtschreibung in diesem Posting basiert auf der neuen Rechtschreibung... oder der Alten... oder dem Zufall... oder der göttlichen Eingebung!! Mach mit beim virtuellen Reiseführer: http://www.mein-kroatien.info/Hauptseite |
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ich brauche weder Waffen noch militärische Ausrüstung und schon gleich gar keine deutsche Rüstungsindustrie. Ich fühle mich auch von niemandem bedroht. Sollte es dennoch eine Bedrohung geben, sind wir wohl selbst schuld daran. Gruß Wolli |
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Hallo Jürgen,
derStandard.at soviel zu Spanien! Der von Dir zitierte Wohlstand geht leider zu Lasten der sogenannten 3.Welt. Dadurch sind weitere Konflikte vorprogrammiert. L.G. Wolli |
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Die Hintergründe der Seepiraterie:
Piraten in Somalia : 'Früher waren wir ehrliche Fischer' - Panorama - STERN.DE Schuldfrage wohl geklärt! L.G. Wolli |
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Hier in diesem Forum soll kein Geheimnis sein, wo die Mitglieder wohnen und wie alt sie sind. Hier werden Diskussionen ausgetauscht, freundschaften geschlosen und Erfahrungen gesammelt. Ich habe nichts persönliches gegen f4ky. Er ist nun mal erst 18 und es hat mich ein wenig beunruhigt, wie er gegen den Präsidenten Mesic spricht, ohne gebügend Lebenserfahrung. Um es klar zu stellen: ich persönlcih bin gegen den Beitritt Kroatiens zu EU, ich persönlich mag Slowenien und ihre Handlungen NICHT, abeeer, hier im Forum kann man das ohne Emotionen erklären und begründen, verstehtst du mich? Dieses Forum ist etwas für die Unterhaltung und so soll es bleiben. schöne Grüße an dich und auch an meinen Landsmann f4ky, auch wenn wir es nicht wissen, wer er ist. Gruß mato |
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