Hallo zusammen,
nachdem uns gestern herrlichster Sonnenschein beglückt hat - und ich somit Euch „datt Herz nich an bluten machen konnte“ – geht es heute bei Nieselregen weiter.
Zunächst einmal vielen Dank für die netten Kommentare, bekomm ich von Bergziege sonst nicht; und hier nun der letzte Teil unserer Tour:
Nach dem „Ruhetag“ in der Stadt Hvar riefen wieder die Berge (eigentlich rief Bergziege) und die Fahrräder brachten uns ein letztes Mal ins Hinterland.
Der Lavendel war leider noch nicht voll erblüht
Man beachte die Steine mit denen das Haus gebaut wurde, sah toll aus
Freund am Wegesrand
Die Tour war natürlich wieder "völlig mühelos".
Zum Radeln auf der Insel muß ich noch etwas loswerden: unsere Trekkingräder waren eigentlich für die Schotterpisten nicht gebaut. Ein Mountainbike sollte es schon sein und ein Helm ist wirklich Pflicht, das werden wir in diesem Jahr berücksichtigen (vielleicht).
Beim Klettern bin dann ich meißtens ein wenig voraus...
Wer hat nur die ganzen Steine geschleppt?
Nun hieß es Abschied nehmen von unserem Traumplatz - ein letzter Blick von dort auf das Biokovo-Gebirge auf dem Festland.
Quer über die Insel, rd. 60 km gen Osten nach Sucuraj auf höllisch schmalen Straßen, war wirklich ein Erlebnis, würde ich aber jederzeit wieder machen.
Nur Bergziege bekam vor Angst den Mund nicht zu, besonders wenn uns ein LKW oder Bus entgegenkam. Es gab aber immer Ausweichmöglichkeiten.
Sucuraj
Mit der Fähre nach Drvenik. Man beachte die kroatische Flagge an unserem "Kimobil", die hat uns jede Menge Sympathie entgegengebracht, Gehupe auf den Straßen, bevorzugte Behandlung auf den Fähren, Polizisten, die uns mit einem Lächeln den Weg gewiesen haben und uns auf für Mietwagen reservierte Plätze gelassen haben und und und...
Ach ja, da war doch noch die Fußball-EM in A/CH, heute Kroatien-Deutschland.
Ergebnis ist bekannt (2:1), wir Kroaten haben gewonnen!!!
Die Küstenstraße gen Norden...
...und ein Stückchen Autobahn in heftigem Gewitter.
So erreichten wir nach einer Fährüberfahrt die Insel Pasman. Wir blieben aber nur eine Nacht, da uns das Camp nicht so zugesagt hat, ist halt Geschmackssache und nach unserem „Traumplatz“ auf Hvar waren wir natürlich sehr verwöhnt.
Also wieder Fähre aufs Festland und über eine Brücke auf die Insel Pag.
Novalja: "Majka Bozja", die Muttergotteskirche
Nach ein paar Tagen der Entspannung (Faulenzerei!) ging es langsam heimwärts. Durch die Bura geprägten kahlen Ostseiten der Inselwelt wechselten mit grüneren Westseiten.
Die Brücke aufs Festland
Ein letztes Frühstück in Kroatien
Ein letzter Blick zurück...
Günstig gelegener Übernachtungsplatz in Spielfeld an der Grenze A/SLO
Und dann noch ein Abstecher nach Hinterstoder (A), wo zufällig am nächsten Tag der Stoderer Dolomitensteig eingeweiht wurde, ein gefundenes Fressen für Bergziege. Die paar Höhenmeter... auf dem Flecken in der Bildmitte unser "Kimobil"
Der Urlaub klingt aus mit einer letzten Übernachtung im Spessart, in Stadtprozelten an der Mainfähre (unsere 2. Heimat).
Wir hoffen, dass wir Euch mit diesem „kleinen Bericht“ die grauen Wintertage ein wenig vergessen lassen und Euch Kroatien ein Stückchen näher gebracht haben (wenngleich die Kultur etwas gefehlt hat, hab ich nach fast einem Jahr auch nicht mehr alles im Kopf). Land und Leute sind einfach wunderbar und mit einem Lächeln im Gesicht ist man auch überall gerne gesehen.
PS: Und wenn das mit dem sch... Regen noch lange so weiter geht, langweile ich Euch noch mit einem Bericht über die "Plitvicka Jezera", die wir im Jahr 2007 zum zweiten Mal besucht haben - auch ein Paradies.
(Die "nasse Katze" Bergziege kommt gerade von ihrer Joggingrunde zurück und kann noch einmal Korrektur lesen)
"Blutendes Herz..." Teil 1 ( Insel Hvar)
"Blutendes Herz..." Teil 2 ( Insel Hvar)










Zitieren
