Istrien
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Thema: Bibinje – Sukosan – Filip i Jakov – Biograd na moru

  1. #1
    Admin Avatar von burki
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    Bibinje – Sukosan – Filip i Jakov – Biograd na moru

    In mehreren Beiträgen wollen wir euch diese Orte näher vorstellen.

    In meinem Inseltagebuch PAG 2010 – ein Inseltagebuch wurden diese Orte nur kurz gestreift, hier haben wir aber noch viele Fotos und Informationen, die nicht verloren gehen sollen.

    Bibinje

    Südlich von Zadar, nur wenige Kilometer auf der Küstenstraße Jadranska Magistrala befindet sich der etwa mit ca. 4000 Einwohnern angegebene Ort.
    Die erste Erwähnung von Bibinje geht auf das Jahr 1214 zurück.

    Den weithin sichtbaren Glockenturm fuhren wir zunächst mal an.



    Leider kenne ich den Namen der Kirche nicht. Eine Besichtigung war auch nicht möglich.

    Danach fuhren wir direkt auf den Platz am Hafen. Hier kann man an der Promenade recht gut parken und einen Rundgang durch den Ort beginnen.



    Man sieht auf dem Foto, dass man an der schmucken Promenade rund um den kleinen Hafen laufen kann.





    Blick auf den Hafen



    Wegweiser an der Promenade.




    Dem Schild folgend kamen wir zu dieser ältesten Kirche, der Crkva sv. Roka.





    Diese einschiffige Kirche aus dem Jahr 1673 konnten wir besichtigen.



    In diesem Ort findet man an der Promenade Restaurants, Konobas. Hier kann man gemütlich sitzen.
    Sandstrände und felsige Abschnitte, klares Wasser findet dort der Urlauber.
    Unser Gesamteindruck vom Urlaubsort:
    Positiv, hier kann man urlauben und die Nationalparks sind in Ausflusgsreichweite, sowie die Stadt Zadar unmittelbar erreichbar.


    Bericht: burki
    Fotos: burki + heidi

    wird fortgesetzt

  2. Die folgenden 7 Nutzer bedanken sich bei burki für den guten Beitrag:

    Barbara0703 (06.08.2010), claus-juergen (01.09.2010), ELMA (05.08.2010), Goldie (06.08.2010), jekes (05.04.2012), Peter Held (05.08.2010), Tamara98 (01.09.2010)

  3. #2
    Registriertes Mitglied Avatar von ELMA
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    Ein sehr hilfreicher Beitrag, burki! Danke!

    Von dieser Region haben wir bis jetzt im Forum noch wenige Beiträge.
    Und genau dort ( vor allem südlich von Sukosan) reiht sich ein Mincamp an das andere!!

    Gruß,
    ELMA
    Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen
    Friedrich Rückert

  4. Der folgende Nutzer bedankt sich bei ELMA für den guten Beitrag:

    burki (05.08.2010)

  5. #3
    Admin Avatar von burki
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    Sukosan

    Der nächsten Urlaubsort – Sukosan – an der Küstenstraße war unser nächster Stop.
    Kurz vor Sukosan befindet sich die größte Marina Dalmacija von Dalmatien.
    Beim Anfahren der Marina entdeckte ich eine Schranke, weiß also nicht, ob man da einfach reinfahren kann. So parkten wir etwas südlicher und konnten die Marina nur aus der Ferne sehen. Entlang der Marina gibt es einige Hotels und Ferienhäuser, sicher für Bootsfahrer interessanter.



    Wir fuhren in den Ort Sukosan und parkten auf dem „Martplatz“, der kein wirklicher ist.

    Altes Gemäuer, einige kleine Gassen und der Kirche aus dem 11. Jh, der St. Cassianus.









    Einige Fotos an der Adria in Sukosan.









    Letztes Foto sind Reste einer mittelalterlichen Festung zu sehen.

    Unser kurzer Eindruck von Sukosan:
    Hat nicht das Flair, wie andere Urlaubsorte an der Adria. Keine Flaniermeile im Ort. Zu Stränden und Konobas können wir keine Aussagen treffen.
    Vielleicht gibt es aber andere Erfahrungsberichte von Urlaubern, die unsere Einschätzung nicht so treffen wie bei dieser kurzen Stippvisite.

    Bericht: burki
    Fotos: burki + heidi

    Wird fortgesetzt.

  6. Die folgenden 5 Nutzer bedanken sich bei burki für den guten Beitrag:

    aundk (31.08.2010), claus-juergen (01.09.2010), Goldie (06.08.2010), Tamara98 (01.09.2010), Weppi62 (01.09.2010)

  7. #4
    Admin Avatar von burki
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    Sveti Filip i Jakov

    Auf der Weiterfahrt nach Süden interessierte uns der kleine Badeort Sv. Filip i Jakov.

    Der kleine Ort befindet sich so 3-4 Km vor Biograd na moru.
    Wir steuerten auf die sichtbare Kirche im Ort zu und fanden hier einen schattigen Parkplatz.
    Die Kirche ist ein neuzeitlicher Bau, der Name ist mir jedoch nicht bekannt.





    Die Ortstafel



    zeigt neben 2 Autocamps auch viele Hinweise auf Ferienwohnungen.

    Einkaufseinrichtungen, Apotheke und einige Konobas finden sich im Ort und am Strand.
    Wir konnten eine kleine Strandpromenade mit Kiesstränden entdecken, auch Sandstrände soll es hier geben.



    Mit Blick auf die Insel Pasman.



    Ein kleiner Hafen mit Fischerbooten.



    Hier sieht man im Hintergrund den größeren Ort Biograd na moru



    Vom Strand aus gesehen ragt eine ältere Kirche aus dem Ortskern.



    Es ist die Michaelskirche –krva ihovil- aus dem 18. Jh.
    Eine umgebaute gotische Kirche, die eine Inschrift und das Wappen von Petar Zadranin, des Abtes von Rogovo, trägt.
    Leider war die Kirche geschlossen.







    Zurück an die Promenade entdeckten wir auch diesen „Unrat“.





    Verabschieden wollen wir diesen Ort am Pasman-Kanal jedoch mit einem Promenadenfoto.




    Fazit: Ja dieser Ort hat uns gefallen, hier kann man urlauben. Wer dann echtes Nachtleben haben möchte kommt recht schnell in den benachbarten Ort Biograd na moru, den wir im nächsten Beitrag vorstellen möchten.

    Bericht: burki
    Fotos: burki + heidi

  8. Die folgenden 6 Nutzer bedanken sich bei burki für den guten Beitrag:

    aundk (31.08.2010), claus-juergen (01.09.2010), Goldie (31.08.2010), maschilli (25.09.2011), spec (31.08.2010), Tamara98 (01.09.2010)

  9. #5
    Forum-Guide Avatar von claus-juergen
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    hallo burki,

    vielen dank für deine bilder einer gegend, die tatsächlich noch nicht so bekannt ist, wie etablierte urlaubsorte in kroatien.

    besonders gefällt mir, daß scheinbar, in anlehnung an split und makarska die gemeinden dazu übergehen, an den uferpromenaden dattelpalmen (phoenix canariensis) zu pflanzen. diese sind für das örtliche klima besonders geeignet und entwickeln sich im laufe der jahrzehnte zu wahren prachtexemplaren.

    grüsse

    jürgen
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  10. #6
    Admin Avatar von burki
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    Danke Jürgen

    Das hast aber gut wahrgenommen

    ich bereite gerade noch den letzten Ort in diesem Reisebericht vor.

    burki

  11. #7
    Forum-Guide Avatar von claus-juergen
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    hallo burki,

    dann mach dich mal ans werk. am wochenende soll nun auch bei uns mal wieder ein kurzer spätsommer werden. da hat man doch keine lust, vor dem "blechtrottel" zu sitzen und einen bericht zu erstellen. ab freitag, den 10.9. bin ich aufgrund meiner reise ins "gelobte land" für gut zwei wochen nicht mehr online. vielleicht komme ich ja auch in die gegend, die du in diesem frühjahr aufgesucht hast.

    grüsse

    jürgen
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  12. #8
    Admin Avatar von burki
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    Biograd na moru

    Biograd, eine Hafenstadt mit ca. 5000 Einwohnern ist eigentlich eine kleine Halbinsel.
    2 kleine vorgelagerte Inseln, historisches Stadtzentrum, Yachtcharter, Tennisplätze, Tauchzentren, Campingmöglichkeiten, gute Hotelanlagen, Strandpromenade mit vielen Restaurants – attraktiver Urlaub garantiert.

    Aber der Reihe nach.
    Wir fuhren in den Ort bis zum Hafen und parkten an der Promenade, 5 Kn pro Stunde?, ich weiß es nicht mehr genau.



    Der Ort im Überblick



    Entlang der Hafenpromenade die Anlegestelle der Fähren. Hier legt die Fähre nach Tkon (Insel Ugljan) fast stündlich ab.



    Fischerboote




    wie Spaßboote



    haben hier im Hafen ihren Liegeplatz. Fragt mich bitte nicht zu dem letzten (U)-Boot – Bild aus, ich weiß nicht wozu das genutzt wird.

    Die Restaurants ziehen sich direkt an der Hafenpromenade entlang. Hier herrscht reger Touristenverkehr in den Sommermonaten, in der Vorsaison war es ruhig.





    Wir verweilten erstmal an der Promenade bei Cappuccino und Pivo, direkt gegenüber dem Stadtmuseum.



    Ohne zu wissen, was uns erwartet betraten wir die Räumlichkeiten, ohne dass Personal dort war und Eintritt kassierte. Na und fotografieren sollte man dort auch nicht *gg*.

    In der nachträglichen Recherche handelt es sich im Stadtmuseum um einen umfangreichen Fund eines gesunkenen Handelsschiffes aus dem 16.Jh, welches im Pasman-Kanal auf der Fahrt von Venedig nach Konstantinopel gesunken ist. Eine fast vollständige Sammlung von Gebrauchsgegenständen aus dieser Zeit gilt Einzigartig.
    Schauen wir uns dazu einige Fotos an.







    Münzen, Krüge und viele Ausstellungsstücke sind zu sehen, ein Muss für Besucher in Biograd.

    Hier an der Promenade kann man auch Ausflüge in die Umgebung und die Nationalparks buchen.



    Mir bleibt bis heute unerschlossen, ob es von hier eine tatsächliche Bootstour durch die Kornaten gibt oder nur die üblichen Touri-Angebote in den Naturpark Telascica.
    Ausflüge in den Nationalpark Plitvicer Seen, Krka und zum Goldenen Strand gehören zum Angebot.

    Auch andere sportliche Unternehmungen werden hier gebucht.



    -Rent a Car, Quad, Jeep
    -Rent a Boot, Bikes und Scooter

    Nach Besuch des Museums zog es uns in die im Ortskern liegende Basilika Hl. Johannes.
    Biograd wurde Mitte des 10.Jh erstmalig erwähnt. Ein Bistum wurde gegründet und im 11. Jh. Sitz der kroatischen Könige und Bischöfe.

    Wir konnten die Kirche besichtigen und stellen dazu nur einige Fotos ein.










    Es gäbe viel Fotomaterial für einen eigenen Beitrag mit den vielen Seitenaltären.

    Vom Zentrum gingen wir in südlicher Richtung. Hier stehen viele Hotelanlagen mit Meeresblick. Einige haben jeweils eigene Poolanlagen direkt an den Hotels.







    Sportanlage mit Pool





    Blick auf die Stadt von den Hotelanlagen.



    Zeit zur Besichtigung des Yachthafen Kornati-Biograd blieb uns leider nicht.
    Mit rund 500 Liegeplätzen im Meer und rund 200 auf Land entwickelt sich dieser Hafen zu einem beliebten Treffpunkt von Nautikern. Dieser Yachthafen ist ganzjährig geöffnet.

    Fazit:
    Biograd na moru hat alles was Urlauber suchen, ob Camper, Individualurlauber oder Freunde von Hotelanlagen.
    Biograd muss sich nicht hinter den Perlen der Westküste Istriens verstecken. Der Reiz dieses Ortes besteht auch in den Unternehmungen zu den vielen Nationalparks.
    Biograd bekommt ein klares „Top“ unserer Besichtigungstour.

    Hier endet unser Tagesausflug. Auf der Rückfahrt kauften wir noch Kirschen für 25 Kuna/Kilo am Straßenrand. (Ende Mai)
    Diese Besichtigungstour zum Kennenlernen von Urlaubsorten entlang der norddalmatischen Küste hat uns soviel Spaß bereitet.
    Wir waren uns einig noch weiter südlich zu touren um diese Küste bis Sibenik kennen zu lernen.
    Freut euch auf einen weiteren Bildbericht, den ich demnächst zusammen stellen werde.

    Bericht: burki
    Fotos: burki + heidi

  13. Die folgenden 3 Nutzer bedanken sich bei burki für den guten Beitrag:

    claus-juergen (01.09.2010), Goldie (02.09.2010), Weppi62 (01.09.2010)

  14. #9
    Registriertes Mitglied Avatar von Segelfilmer
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    Wie immer schön, wenn ich auf Fotos etwas wiedersehe, was ich selbst schon mal im Original gesehen hat.

    Doch ganz egal, um was es geht - die maritimen Bilder mit Meer und Schiffen sind doch die schönsten!

    Die Marina Dalmacija in Sukosan, vor der Ihr gestanden habt, ist übrigens die größte Marina Kroatiens (wahrscheinlich der ganzen Adria?). Sie sieht aus der Luft sehr eindrucksvoll aus (Google). Ansonsten ähnlich wie Deine Einschätzung zum Ort: es fehlt Flair. Doch so etwas entsteht sicher erst mit den Jahren; die Marinaanlage ist noch recht jung.

    Liebe Grüße - Thomas

  15. #10
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    Zitat Zitat von burki Beitrag anzeigen
    Biograd na moru
    ...
    Zeit zur Besichtigung des Yachthafen Kornati-Biograd blieb uns leider nicht.
    Mit rund 500 Liegeplätzen im Meer und rund 200 auf Land entwickelt sich dieser Hafen zu einem beliebten Treffpunkt von Nautikern. Dieser Yachthafen ist ganzjährig geöffnet.
    ...
    Leider hat der Yachthafen nur eine schmale Zufahrt, wo auch der Wasseraustausch stattfindet - oder eben auch nicht. Die übelsten Mooringleinen jemals hatte ich dort zwischen den Fingern - Puh.

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