viel gibt es nicht in den nächsten Wochen:
Samstag, 08.11., Magazin/Dokumentation 18:00 - 18:15 Uhr
MDR
Auf gute Nachbarschaft
Kroatien: Im Garten des Teufels
Der Landstrich des heutigen Nationalparks Plitvice war bereits im Mittelalter sagenumwoben, da die einfache Bevölkerung keine Erklärung für seine unglaubliche Naturschönheit fand und sie so für ein Werk des Teufels hielt. In den 60er-Jahren entdeckten deutsche Regisseure das Karstgebiet Mittelkroatiens als Kulisse für Film und Fernsehen. Kein Wunder, dass es mit seinen 16 schimmernden Wasserflächen, einem der letzten Urwälder Europas und freilebenden Braunbären heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mit der Auszeichnung kamen die Touristen, die aus aller Herren Länder anreisen und die speziell für sie angelegten Wege unsicher machen. Am Beispiel eines Rangers erzählt der Autor vom schweißtreibenden, aber lohnenden 24-Stunden-Job im 'Garten des Teufels'.
Sonntag, 09.11., Magazin/Reisen 16:05 - 16:30 Uhr
MDR
Windrose
Russland: Neonazis schlagen zu / Kroatien: Journalisten in Gefahr / Tschechien: Amerikaner in Prag / Afghanistan: Muskelkult bei Bodybildern / Zuschauervideo aus Dubai
Russland: Neonazis schlagen zu
Schlägereien und Überfälle mit rassistischem Hintergrund machen in Russland immer wieder Schlagzeilen. Die Täter gehören oft zu rechtsradikalen Gruppierungen, agieren brutal und verstecken sich kaum. Denn auch in der Politik haben sie Rückhalt.
Kroatien: Journalisten in Gefahr
Vor Kroatiens möglichem EU-Beitritt 2009 stehen hohe Hürden: Justizreformen und ein härteres Vorgehen gegen Korruption fordert die Union. Aber auch die Meinungsfreiheit ist in Kroatien bis jetzt nicht gewährleistet. Kritische Journalisten werden bedroht oder sogar umgebracht.
Tschechien: Amerikaner in Prag
Ganze drei Prozent der Einwohner Prags sind Amerikaner. Auch ihre Erwartungen an den zukünftigen
Präsidenten der USA sind hoch. Unser Reporter hat sich umgehört in der Stadt an der Moldau.
Afghanistan: Muskelkult bei Bodybildern
Die Sicherheitslage ist prekär in Afghanistan. Korruption und Kriminalität sind hoch. Die Afghanen versuchen trotz allem, so etwas wie Alltag zu leben. Dazu gehört auch Sport. Selbst ein West-Import wie Bodybuilding darf nun offen ausgeübt werden.
Zuschauervideo aus Dubai
Sonntag, 09.11., Magazin/Infomagazin 17:45 - 18:15 Uhr (VPS 17:45)
arte
Erstausstrahlung
Zu Tisch in ... Der Herzegowina
Deutschland 2008
Zwischen den Bergen Velez und Prenj, im Tal des Neretva-Flusses liegt Mostar, die Hauptstadt der Herzegowina. Das Wahrzeichen von Mostar ist die steinerne Alte Brücke. Sie galt seit vielen Hundert Jahren als Verbindung von Abendland und Morgenland, als Symbol für ein friedliches Miteinander von Christen und Moslems.
Am 9. November 1993 zerstörten kroatische Geschütze das historische Baudenkmal und verliehen ihm eine neue Bedeutung: Fortan standen die Überreste als Mahnmal für den Hass zwischen Nachbarn. Seit dem Krieg ist Mostar eine zweigeteilte Stadt, der Westteil kroatisch-katholisch, der Ostteil muslimisch.
Damir Ugljen, Student und Brückenspringer, lebt im Ostteil der Stadt, seine Großmutter, eine Kroatin, im Westteil. Damir bewegt sich ganz selbstverständlich durch die beiden Stadtteile. Bis vor kurzem war das nicht der Fall. Als 'halber' Moslem war er im Westteil der Stadt nicht willkommen. Damir besucht seine Oma oft, um mit ihr zu kochen. Sie bringt ihm bei, wie man Jelan Dolma, Weinblätterrouladen, macht, eine alte Spezialität, die in Mostar auf ganz besondere Art und Weise zubereitet wird. Großmutter Dobrila sagt: '50 Prozent aller Ehen hier sind die sogenannten Mischehen. Ich bin katholische Kroatin, mein Mann war orthodoxer Mazedonier. Meine Tochter, Damirs Mutter, hat einen Moslem geheiratet. Und was sollen jetzt ihre Kinder sein - sie sind ehrliche Bürger, so einfach ist es'.
Diese Mischung spiegelt sich auch in den Gerichten wider, die in Mostar auf dem Speisezettel stehen: 'Hier hat man sich das Beste ausgesucht und miteinander kombiniert. Deswegen ist unsere Küche einfach perfekt', sagt Damir und lässt es sich schmecken. Als leidenschaftlicher Brückenspringer verbringt Damir sehr viel Zeit auf der Alten Brücke. Mit seinem Hobby finanziert er sein Studium. Es ist eine alte Tradition, dass die Sprünge von der Alten Brücke 'bezahlt' werden. Schon vor 400 Jahren erhielten junge Männer vom osmanischen Sultan für ihre mutigen Sprünge einen Golddukaten. Heute honorieren die Touristen die waghalsigen Vorstellungen mit Devisen. Es ist eine nicht ganz ungefährliche Leidenschaft. Mit bis zu 80 Stundenkilometern fliegen die Brückenspringer 27 Meter durch die Luft. Alles muss stimmen, wenn sie sich vom Brückengeländer abstoßen. Auch den kleinsten Fehler bekommen sie beim Aufprall auf die Wasseroberfläche schmerzlich zu spüren.
Das Springen macht hungrig, so sind die Brückenspringer immer glücklich, wenn sie von der Großmutter des jüngsten Brückenspringers Germa zum Essen eingeladen werden. Sogan-Dolma und Cevapcici gibt es diesmal. Und die schmecken den jungen Männern natürlich besonders gut, kennt Oma Zehra doch das Geheimrezept.
Montag, 10.11., 14:45 - 15:00 Uhr
ZDFinfokanal
wir in europa
Wunderheiler und Magier
Organisierte Kriminalität in Kroatien Die Balkanmafia versetzt die Menschen in Zagreb in Angst und Schrecken. Dadurch steht auch der Abschluss der Beitrittsverhandlungen Kroatiens zur EU auf der Kippe, denn diese fordert zunächst, dass das Land das organisierte Verbrechen und die Korruption besser in den Griff bekommen muss. Börsencrash bringt steigende Mietpreise Eine Wohnungsgenossenschaft im polnischen Lodz hat bei Börsengeschäften, die durch die jüngste Finanzkrise ein Fehlschlag wurden, seine gesamten Mieteinnahmen verloren. Jetzt müssen die Mieter die Verluste wieder wett machen, 40 Prozent mehr Miete zahlen und auf notwendige Sanierungen verzichten. Boom für Magier und Wunderheiler Wunderheiler haben in Russland Hochkonjunktur. Via Fernsehen bieten sie ihre Dienste an und versprechen Erfolg in der Liebe und im Beruf, Reichtum und Gesundheit. Es ist ein Geschäft mit dem in Russland weit verbreiteten Aberglauben, und die Branche wächst von Jahr zu Jahr. Jetzt gibt es aber auch Initiativen, um die Bürger vor den dubiosen Angeboten der Magier und Wunderheiler zu schützen. Spaniens langweiligstes Dorf Miravete de la Sierra ist das Dorf, das sich selbst als langweiligstes in ganz Spanien bezeichnet. Doch nun ist der Ort über Nacht berühmt geworden - initiiert von der Werbeagentur Shackleton. Ein Film wurde gedreht und ins Internet gestellt, die meist älteren Dorfbewohner konnten von ihrem Leben in Miravete erzählen. Mit den plötzlich fließenden Einnahmen will man die vom Verfall bedrohte Dorfkirche renovieren. Jugendradio für belgischen Hip Hop Im Brüsseler Problemviertel Evere gibt es ein von der Regierung unterstütztes Projekt namens 'Quartier Libre'. Es handelt sich um einen Radiosender speziell für Jugendliche, die hier ihre Hip-Hop-Songs einspielen und Sendungen selbst moderieren können. Ziel ist es, die Jugendlichen dadurch von der Straße zu holen.
Freitag, 14.11., Magazin/Dokumentation 00:40 - 00:45 Uhr
Bayern
Planet Erde
Kroatien: Dubrovnik
Sonntag, 23.11., 19:45 - 20:00 Uhr
Alpha
Die Altstadt von Trogir (Kroatien)
Ein geordnetes Labyrinth 2005
Montag, 24.11., 21:15 - 22:15 Uhr
DMAX
Erstausstrahlung
D MOTOR
Das Runde muss in das Eckige: Sabine Schmitz misst sich in dieser D MOTOR-Challenge beim Autofußball. Hier versucht die Ex-Rennfahrerin in einer alten Schrottkiste auf schlammigem Spielfeld möglichst viele Bälle per PS-Kraft ins gegnerische Tor zu pfeffern. Lästige Abseitsregeln werden natürlich nicht eingehalten. Außerdem in dieser Episode: Tim Schrick und die 'Weight Watcher' - der D MOTOR Testfahrer fühlt dem Caterham CSR260 und dem Lotus 2 Eleven auf den Zahn. Zwei durchtrainierte automobile Athleten mit britischen Wurzeln, die buchstäblich kein Gramm zuviel auf den Rippen haben. Weiteres D MOTOR-Thema: Abenteuer Enduro. In Bosnien und Kroatien kommen Offroad-Fans voll auf ihre Kosten.
Samstag, 13.12., 09:40 - 10:25 Uhr
3sat
Das stille Fest - damals und heute
Weihnachten in der Donaumonarchie
Wenn es Winter wird in den Gebieten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Donaumonarchie, wenn die Felder bestellt sind, das Obst geerntet und der Wein gelesen ist, dann ist es wieder an der Zeit, jahrhundertealtes Brauchtum zu pflegen. Zu den Höhepunkten der Vorweihnachtszeit zählen das Krampus-Treiben in Tirol, die Feiern der Bergleute in der Salzgemeinde Hallstatt und die Fischerprozession in Kroatien. Je näher das Fest rückt, umso emsiger wird gekocht und gebacken. Nach den Raunächten, Silvester und Fasching geht die kalte und dunkle Jahreszeit mit dem Winteraustreiben zu Ende.
Der zweiteilige Film von Ernst Schwarz und Niki Podgorski lüftet einige gut gehütete Küchengeheimnisse der Donaumonarchie. Menschen, die ihre Kindheit zwischen den beiden Weltkriegen erlebt haben, erinnern sich, wie das Weihnachtsfest früher gefeiert wurde. Außerdem dokumentiert der Film das letzte Weihnachten der kaiserlichen Familie in Österreich, und Georg von Habsburg erzählt, wie die Habsburger heute das größte Fest des Jahres feiern.
Samstag, 27.12., 09:05 - 09:50 Uhr
3sat
Kroatien - Bären, Kaiserkur und Teufelswirbel
Das moderne Kroatien hat unterschiedlichste Facetten: So liegt im kroatischen Velebit-Nationalpark das Bärendorf Kuterevo. Ivan Crnkovic-Pavenka hat das Refugium für Bären-Waisenkinder gegründet. Er führt es mit der Unterstützung von jungen deutschen Umwelt-Praktikanten, die sich dort für ein Jahr auf das einfache Leben in unberührter Natur einlassen. Für die junge Katica wurden die unerschlossene Wildnis und das großartige Naturschauspiel der Plitvicer Seen zur privaten wie beruflichen Leidenschaft. Sie hat es als erste Frau Kroatiens geschafft, in die Riege der Nationalpark-Ranger aufgenommen zu werden. Ein völlig anderes Leben führen die jungen Modedesigner Kroatiens, die mit ganz eigener Mode für das junge Kroatien gegen die internationale Bekleidungsindustrie antreten.
Ein Film von Eva Severini mit Geschichten aus dem modernen Kroatien.
Dienstag, 30.12., 13:15 - 14:00 Uhr
3sat
Fernweh - Rund ums Mittelmeer
Von Griechenland über Albanien und Montenegro nach Kroatien
Jährlich pilgern 200 Millionen Touristen ans Mittelmeer. Doch das Mittelmeer ist viel mehr als eine Feriendestination: Es ist die Wiege der abendländischen Zivilisation. An seinen Küsten entstanden Christentum, Islam und Judentum. Lange Zeit war das Mittelmeer das Zentrum der Welt - 'mediterraneo' bedeutet wörtlich 'Mitte der Erde'. Das Mittelmeer steht seit Tausenden von Jahren für blauen Himmel und klares Wasser, für ein fruchtbares Küstenland voller Trauben, Oliven und Zitronen.
'Fernweh - Rund ums Mittelmeer' nimmt mit auf eine abenteuerliche Tour entlang der Mittelmeerküste. Bikini und Burkas, Terrorismus und Tourismus, Sandburgen und versunkene Städte, Flüchtlingslager und Ferienbungalows: Mona Vetsch und die 'Fernweh'-Reporter berichten vom vielfältigen und kontrastreichen Leben entlang der Mittelmeerküste von Gibraltar über Marokko, Israel und Syrien bis Griechenland, durch den Balkan nach Italien, Frankreich und Spanien zurück nach Gibraltar. Der fünfte Teil der Reise führt von Griechenland über Albanien, Montenegro nach Kroatien.
viel Spaß