Ein Nachtrag / Ergänzung zu dem Beitrag:
Auch in Kroatien gefragt: Das Handy
bfai ZAGREB. Die voraussichtlichen Investitionen in die neuen GSM- und UTMS-Netze beziffert der Chef des kroatischen Telekommunikationsrates (Vijece za telekomunikacije), Zeljko Debanic, auf über 1 Mrd. Euro. Allerdings sieht er angesichts der Einkommensstruktur am kroatischen Markt für teure UMTS-Dienstleistungen nur ein begrenztes Aufnahmepotenzial. So ist auch die Internetnutzung bisher vergleichsweise gering geblieben, denn nicht einmal 22 % der Bevölkerung verfügten Anfang 2004 über einen Anschluss.
Die schon seit langem angekündigten Ausschreibungen von drei GSM/1. 800 MHz- sowie drei UMTS-Konzessionen sollen nun noch vor der Gründung der neuen Telekommunikationsagentur veröffentlicht werden. Für sie ist demnach noch der Rat für das Fernmeldewesen zuständig. Ebenso wie das kroatische Telekommunikationsamt (Zavod za telekomunikacije) wird der Rat künftig durch die unabhängige Telekommunikationsagentur ersetzt werden.
Kroatien gehört weltweit zu den wenigen Ländern, in denen bisher für Mobilfunkdienste noch ausschließlich das 900 MHz-Frequenzband genutzt wird. Bereits 2003 hatten sich drei Interessenten für die neuen Lizenzen gemeldet; u.a. die beiden bisherigen Netzbetreiber, HTmobile, die der teilstaatlichen HrvatskeTelekom (HT) gehört, an der die Deutsche Telekom mehrheitlich beteiligt ist, sowie die private VIPnet. Beide sollen sich um eine kombinierte GMS-/UMTS-Lizenz bemühen, heißt es. Insgesamt erwartet die Regierung von der Konzessionsvergabe Einnahmen von mehr als 500 Mill. Kuna (ca. 65 Mill. Euro).
aus jadro.de
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